Bitte schon jetzt vormerken :Die Landesdelegiertenversammlung der Senioren Union der CDU Brandenburg findet am DIENSTAG,den 26.Juni 2017 im Seminaris - Hotel in Potsdam statt !
Neuigkeiten
06.07.2016
 

                               „Stark durch Erfahrung“

                                           Das sind wir!

Die Senioren- Union Brandenburg ist gut aufgestellt und bereit, die

anspruchsvollen Aufgaben des Demografischen Wandels mitzugestalten und zu meistern.

Dieser optimistische Grundsatz bestimmte den Verlauf und die Beschlüsse der 13.

Landesdelegiertenversammlung der Senioren- Union, die am 02. Juli 2016 in Potsdam

abgehalten wurde.

Dem bisherigen und erneut mit großer Mehrheit wiedergewählten Landesvorsitzenden,

Ingo Hansen, ist es gelungen, die brandenburgische Senioren- Union als Interessenvertreterin  der Senioren zu formieren und ihr eine solide Struktur zu geben. D

as wird auch vom Landesverband der CDU anerkannt und gelobt.

„Ohne die brandenburgischen Senioren kann in unserem Bundesland niemand konstruktive Politik für Land und Leute machen“, erklärte Ingo Senftleben,

Landesvorsitzender der brandenburgischen CDU in seinem Grußwort.

 „Deshalb haben die Senioren in unserer Mitte einen festen und geachteten Platz. Ihr Rat und ihre Erfahrungen sind für uns unverzichtbar“.

In der Debatte zum Bericht spielte das Problem der Mitgliedergewinnung für die Senioren Union eine große Rolle. „Dabei ist der natürliche Nachwuchs aus den Reihen der CDU leider noch immer entwicklungsbedürftig“, gab Manfred Leitner aus Märkisch Oderland zu bedenken.

 „Angesichts der Altersstruktur der CDU können wir als Senioren nur kopfschüttelnd schmunzeln, wenn man in den Verbänden der CDU nicht selten die Ausrede hört:

Ich bin noch zu jung für die Senioren Union. Den Demografischen Wandel wendet man nicht ab, wenn man über ihn hinwegzusehen versucht.

Die CDU muss nun auch ihre personellen Kräfte darauf richten, diesen Wandel mitzugestalten.

Die Landesdelegiertenversammlung der Senioren- Union stimmte dem Standpunkt der CDU

Brandenburg zu, dass das Land so erhalten bleiben soll, wie wir es schätzen und lieben gelernt haben. Sie unterstützt Ingo Senftleben in der erklärten Absicht, gegen das verfassungswidrige Leitbild der rot- roten Landesregierung vorzugehen. Wir sind für eine bürgerfreundliche Kommunalstruktur. Deshalb setzen wir auf Kooperationen von Landkreisen. Maßlos aufgeblähte Kreisstrukturen größer als das Saarland sind nicht gut für die Menschen und das Land, dem wir verpflichtet sind. Wir sind für eine gut funktionierende Daseinsvorsorge.

Mit Genugtuung nahm die Delegiertenversammlung zur Kenntnis, dass sich der CDU-

Landesverband für eine rasche Angleichung der Ostrenten an das Westniveau ausspricht.

Die wachsende Zusammenarbeit zwischen den SU- Landesverbänden Brandenburg und Nordrhein- Westfalen erfuhr durch die Vertreter der brandenburgischen Senioren eine hohe Wertschätzung. Vertreter beider Landesverbände betonten in Potsdam, dass die sich wiederbelebende Zusammenarbeit für die gesamte Senioren- Union von großem Nutzen sei. Besonders gelobt wurden die in den letzten Jahren entfalteten Beziehungen der brandenburgischen Senioren- Union zu den Partnerorganisationen in Polen und der Ukraine, um die sich der leider viel zu früh verstorbene stellvertretende Landesvorsitzende,

Armin Ehrlichmann, unvergessliche Verdienste erworben hat. Die durch ihn entstandenen Verbindungen sind, wie  Ulrich Winz hervorhob, fester Bestandteil der internationalen Beziehungen geworden, die der Senioren- Union der CDU seit Jahren gepflegt werden. Sie tragen dazu bei dass die Europäische Senioren Union ( ESU) ihrem

Anliegen zu mehr Freundschaft und Versöhnung auf unserem Kontinent immer besser gerechtwerden kann.

Die Landesdelegiertenversammlung verabschiedete eine vom Landesgeschäftsführer vorgelegte, präzisierte Satzung, die eine erweiterte Mitwirkung von SU- Mitgliedern ermöglicht, die das 60.Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Ihnen soll ein Gaststatus eingeräumt werden. Als neuer Landesvorstand wurden gewählt:

Ingo Hansen als Vorsitzender,

Karin Griesche, Detlef Henning,

Klaus Marschner und Werner Pahnhenrich

als Stellvertretende Landesvorsitzende,

Theresia Haidan  als Schatzmeisterin,

Bruno Schwaibold als Schriftführer und weitere neun Mitglieder als

Beisitzer.

 Die konstituierende Sitzung des Landesvorstandes ist für den 15. Juli 2016 ins Konrad-

Adenauer- Haus nach Berlin einberufen worden. ( ml )

 

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06.06.2016
„Es ist seltsam – man darf über Katholiken Witze machen, den Papst durch den Kakao ziehen, über Juden, Christen, Iren, Italiener, Polen und weiß Gott über wen  lachen, aber über Moslems (sagt man) gehört es sich nicht Witze zu machen. Ich bin überzeugt, dass je eher wir Normen und Regeln haben, die für ALLE gleichermaßen gelten, desto besser wird es für ALLE sein.“

„Moslems sind unglücklich! Sie sind unglücklich in Gaza... Sie sind unglücklich in Ägypten, Libyen... Sie sind unglücklich in Marokko, im Iran, in Irak, in Jemen... Und auch in Afghanistan, Pakistan, Syrien, Libanon und in anderen muslimischen Ländern.

Nur wo sind sie glücklich? Sie sind glücklich in den USA ... Sie sind glücklich in Australien... Sie sind glücklich in England, in Frankreich, in Italien und  Deutschland, in Schweden, in Norwegen und in anderen europäischen, nichtmuslimischen Ländern.

Zusammengefasst: Prinzipiell sind sie glücklich in jedem nichtmuslimischen Land und unglücklich in jedem muslimischen Land.

Und wen machen sie dafür verantwortlich?

Nicht den Islam. Nicht irgendjemand aus dessen Führung. Nicht sich selbst. Sie machen dafür die Länder verantwortlich, in denen sie selbst glücklich sind! Sie wollen diese Länder verändern, dass diese Länder so werden wie die, aus welchen sie gekommen sind und in denen sie so unglücklich waren!


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02.02.2016
Während des Empfanges zum 75.Geburtstag des stellvertr.Bundesvorsitzenden der Senioren Union Deutschlands, Herrn Wolfgang Freiherr von Stetten am Palais am Pariser Platz bot sich die Gelegenheit im Gespräch mit der Kanzlerin die Stimmung in der Brandenburger Senioren Union wiederzugeben.
Desweiteren konnten Gespräche mit weiteren Politikern die Aufmerksamkeit auf die Brandenburger Senioren Union gelenkt werden.Ein interessanter Abend der durch viele Gespräche Erfahrungen und Kontakte bereichert wurde.
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03.09.2015
Manche Politiker glauben, das Flüchtlingsproblem mit Abschiebungen
 lösen zu können. Doch das ist eine Illusion.
 Denn  kreative Tricks sowie Pannen bei den
Behörden   verhindern die meisten AbschiebungenEs hat fast schon rituelle Züge, was in Osnabrück passiert, wenn eine Abschiebung ansteht. Pflichtschuldig informieren die Behörden den oder die Betroffenen vorab über den geplanten Termin, so will es das niedersächsische Innenministerium. Der Asylbewerber gibt das Datum einem Vertrauten durch, der wiederum das Osnabrücker Aktionsbündnis "No Lager" (Link: http://www.nolager.de/blog/) alarmiert. Eine Telefonkette, in der Hunderte von Abschiebungsgegnern hängen, läuft heiß.
Wenn schließlich die Polizei anrückt, um den Flüchtling zur Abreise zu eskortieren, stehen 50, 70, manchmal 90 Menschen zur Blockade bereit, selbst früh morgens um vier. Nach einer Weile ziehen die Polizisten, von höherer Stelle zur Zurückhaltung angewiesen, dann eben wieder ab. Es soll sogar vorkommen, behauptet "No Lager", dass die Polizei erst gar nicht mehr auftaucht. Der Boykott ist dann reine Formsache.
Unter Abschiebungsgegnern bundesweit gilt Osnabrück mittlerweile als Mekka. Nirgendwo sonst wird so erfolgreich Abschiebung (Link: http://www.welt.de/themen/abschiebung/) boykottiert. Die Aktivisten bekommen Besuche von außerhalb oder werden zu Vorträgen eingeladen. Und im Internet verkünden sie triumphierend ihre Einsätze wie Treffer in der Torschützenliste. "37. Abschiebung in Osnabrück verhindert!", lautete die jüngste Meldung von Mitte Juli. Manche Länder wie Bayern oder neuerdings Sachsen-Anhalt verschweigen den Abschiebetermin daher mittlerweile, zumindest, solange keine Kinder involviert sind. Kritiker halten das zwar für menschenunwürdig. Doch nicht selten tauchen Asylbewerber eben auch ab, bis der geplante Flug abgehoben hat. Oder sie verlieren den Pass, bekommen plötzlich Herzprobleme und zücken ein Attest vom Arzt, das einem ihrer Kinder
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03.09.2015
Ü-60-Frühschoppen in Falkensee

Waren es noch in den 1990-er und 2000-er Jahren häufig viele Anfang 60-jährige, die sich in der Senioren-Union der CDU/CSU (SU) engagierten, so ist diese Altersgruppe heute deutlich weniger anzutreffen. „Denn mit 60 zählt man sich heute noch nicht zu den Senioren und meint damit zu den Alten“, erläutert der Stellvertretende SU-Landesvorsitzende Hans-Peter Pohl, mit 61 Jahren selbst einer der jüngsten in der Senioren-Union. Pohl weiter: „Dabei wird auch in der Politik wie in der Bildung,in  der Wirtschaft oder in der Kultur der ‚Senior‘ als erfahrener Ratgeber geschätzt.“

Um diese jungen Alten will sich deshalb der Landesvorstand der Senioren-Union Brandenburg verstärkt bemühen. Eine Gruppe dieser jungen Alten, die die Marketingexperten und Soziologen „Greyhopper“ nennen, hat die Senioren-Union dabei besonders im Auge: Dazu werden die 60- bis 75-jährigen Frauen und Männer gezählt, die noch einmal durchstarten wollen und sich dabei gesellschaftlich stark engagieren und auch in die politische Diskussion einbringen wollen, aber eine gewisse Skepsis gegenüber den politischen Parteien zeigen. Auf ihre Berufs- und Lebenserfahrung will die Senioren-Union z.B. in gemeinsamen Aktionen mit der Mittelstandsvereinigung (MIT) in Schulen setzen, um die Schüler/innen über attraktive Berufswege und -felder aufzuklären und sie bei ihrer Suche nach dem richtigen Beruf zu unterstützen. Erste positive Erfahrungen mit einer solchen Aktion gibt es schon. Aber auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen wollen beide Organisationen sich stärker mit diesen jungen Alten in die Politik einbringen.

Um mit den jungen Alten zwanglos ins Gespräch zu kommen, laden Senioren-Union und MIT zu einem „1. Ü-60-Frühschoppen“ am Sonntag, dem 6. September, von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr im Karyatis in Falkensee, Bahnhofstraße 61, ein. Für die Musik der 70er und 80er Jahre sorgt der SU-Landesvorsitzende Ingo Hansen, der damals in Münster als DJ die Platten aufgelegt hatte. Die Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterkandidatin Barbara Richstein wird ebenfalls teilnehmen. Natürlich sind auch jüngere und ältere Falkenseerinnen und Falkenseer als die 60 – 70-jährigen willkommen. Das Begrüßungsbier und eine Brezel spendiert die MIT.

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18.08.2015
 Wie Politik und Rechtsprechung den besonderen Schutz von Ehe und Familie aufgekündigt haben
Von Professor Werner Münch

Prof. Dr. Werner Münch war Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Abgeordneter im Europa-Parlament und ist heute Personal-und Unternehmensberater.
Der Aufsatz ist eine  gekürzte Fassung des Vortrags, den er Anfang August auf dem 15. Kongress Freude am Glauben in Fulda gehalten hat.


„Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.“ So steht es seit Mai 1949 unverändert in Art. 6 (1) unseres Grundgesetzes. Vor 66 Jahren war es rechtlich, politisch und gesellschaftlich völlig zweifelsfrei, dass unter Ehe ein verheiratetes Paar von einem Mann und einer Frau und unter Familie ein solches Paar mit Kind bzw. Kindern verstanden wurde. Aber dieses Verständnis hat sich geändert. Die Richter des Bundesverfassungsgerichtes haben sich immer häufiger und eindeutiger den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen angepasst und sie sogar gefördert, indem sie Art. 6 durch Art. 3 (1) unseres Grundgesetzes ausgehebelt haben, der lautet: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“
Obwohl sich diese Regelung nicht auf verschiedene Formen von Ehe ähnlichen Partnerschaften bezieht, sondern hiermit natürlich etwas ganz anderes gemeint war, haben die Richter alle neuen Formen von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, die in ihren Beziehungen wie Mann und Frau in einer Ehe zusammenleben, der herkömmlichen Ehe und Familie gleichgestellt bzw. sind dabei, es uneingeschränkt zu vollziehen.

Die Politik liegt seit Jahren mit ihren Gesetzen auf dieser Linie. Das zeigen z. B.:
-        das Lebenspartnerschaftsgesetz von 2001,
-        zahlreiche weitere Gesetze in den Folgejahren, die verschiedene Lebenspartnerschaften im Güter – und Unterhaltsrecht ,im Ehegattensplitting,
        Familienzuschlag, Versorgungsausgleich u. in der Hinterbliebenenversorgung der Ehe gleichgestellt haben,
-        das Elterngeldgesetz von 2006 und das Kinderförderungsgesetz von 2008 sowie
-        schließlich der Paradigmenwechsel in der Familienpolitik durch die  Reformen des Scheidungs – und Unterhaltsrechts sowie des Kindschafts – und Sorgerechts.

Den letzten Vorstoß zur rechtlichen Gleichstellung hat der Bundesminister der Justiz im Mai d. J. unternommen, indem er in 23 bestehenden Gesetzen und Verordnungen die Vorschriften für die Ehe auf die Lebenspartnerschaften ausdehnen will. Eine gesetzliche Änderung von Artikel 6  des Grundgesetzes erfolgt nur deshalb nicht, weil die Politik zu feige ist und die politisch notwendige  Mehrheit weder im Bundestag  noch im Bundesrat hat ( noch! ).

Die Bilanz ist eindeutig:
Erstens: Politik und Rechtsprechung spielen zusammen. Das Verfassungsgericht hat sich sogar als Motor hervorgetan. Den letzten Beweis hat es durch sein Urteil vom 21. Juli d. J. gegen das Betreuungsgeld mit einer ausschließlich formalen Begründung erbracht.
Zweitens:Frauen gelten nur als vollwertig, wenn sie außerhalb der Familie berufstätig sind. Tätigkeiten zu Hause in der Erziehung der Kinder werden gering geschätzt.
Drittens: Ehe und Familie sind in ihrer Existenz und ihrem besonderen Wert durch die Politik und Gesetzgebung auf eine „Verantwortungsgemeinschaft“ reduziert worden, die jetzt alle Formen des Zusammenlebens umfasst. „Einen besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ für Ehe und Familie gibt es nicht mehr. Die Ehe von Mann und Frau ist nur noch eine Lebensweise unter vielen.

 

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03.03.2015
Senioren-Union fordert von Banken mehr Rücksicht auf ältere Kunden SU-Chef Otto Wulff: "Keine Gebührenabzocke für Computerkurse" Um in der anhaltenden Niedrigzinsphase Kosten zu sparen, drängen immer mehr Banken und Sparkassen ältere Kunden dazu, Überweisungen und andere Geldgeschäfte am Computer zu erledigen. Darauf hat der Bundesvorsitzende der CDU-Senioren-Union (SU), Prof. Otto Wulff, hingewiesen. Der CDU-Politiker erklärte aus diesem Anlass heute in Berlin: "Grundsätzlich ist das Online-Banking für ältere Menschen eine gute Sache, zumal dann, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Viele Seniorinnen und Senioren haben aber Akzeptanzprobleme, weil sie sich um die Sicherheit ihrer Daten sorgen. Zudem fühlen sie sich durch komplizierte Anleitungen und Menüs oft technisch überfordert." Der SU-Chef appellierte deshalb an die Finanzinstitute, bei der Umstellung Rücksicht auf ältere Kunden zu nehmen und diese behutsam und in möglichst verständlicher Form an das Online-Banking heranzuführen. Zu begrüßen sei es, dass erste Banken und Sparkassen spezielle Computerkurse für Seniorinnen und Senioren anbieten. "Ich finde es allerdings unangemessen, für solche Seminare bis zu 30 Euro zu verlangen. Gebührenabzocke für Computerkurse macht ältere Menschen eher misstrauisch und fördert nicht die Akzeptanz", kritisierte der Vorsitzende der mit ca. 55.000 Mitgliedern zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung. Laut Bankenverband nutze erst knapp jeder Zweite der 60- bis 69jährigen das Online-Banking, bei den über 70jährigen sogar nur jeder Fünfte. Otto Wulff: "Es liegt also vorrangig im Interesse der Finanzinstitute, ältere Kunden vom Online-Banking zu überzeugen und digitale Hemmschwellen abzubauen. Dies erfordert Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl von dafür besonders geschulten Mitarbeitern."

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17.10.2014
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Die Verbesserungen werden 2,6 Millionen Pflegebedürftigen, Angehörigen und dem Pflegepersonal zugutekommen“, erklärte Gesundheitsminister Hermann Gröhe am Freitagmorgen in seiner Rede im Deutschen Bundestag. Thema ist das Pflegestärkungsgesetz, das ab 1. Januar 2015 Pflegebedürftige, Pflegepersonal und Angehörige stärkt. „Das enorme Engagement in der Pflege durch die Familien verdient unsere Anerkennung und Unterstützung. Diese Menschen haben auch Anspruch darauf, dass wir ihnen helfen“, ergänzte Gröhe.

 

„Deshalb wollen wir Inseln der Erholung für pflegende Angehörige schaffen“, führte Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion, in seiner Rede zum gleichen Thema aus. Denn Zeit sei das, was Pflegekräfte wie Angehörige gleichermaßen forderten. Spahn hob hervor, dass hier beispielsweise der geplante Bürokratieabbau ein wichtiger Schritt sei: „Pflegerinnen und Pfleger machen viel zu viele Häkchen.“ Statt jeden Tag alles zu dokumentieren, sollen Pflegekräfte künftig nur noch notieren, wenn etwas außergewöhnlich sei. „Das bringt mehr Zeit für die Pflege“, freut sich Spahn.

Die Verbesserungen im Überblick

 

Immer mehr Menschen in Deutschland sind im Alter auf Unterstützung angewiesen. Viele Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause, immer mehr Hilfebedürftige benötigen einen Pflegeplatz. Darauf reagiert die CDU-geführte Bundesregierung mit dem Pflegestärkungsgesetz.

 

    Die Zahlungen der Pflegeversicherung für Pflegeleistungen werden um vier Prozent angehoben. Zudem können bis zu 20 000 zusätzliche Betreuungskräfte in Pflegeheimen eingestellt werden. Pflege- und Betreuungskräfte sollen so entlastet werden, um mehr Zeit für Pflegebedürftige zu bekommen.

    Die Leistungen für Pflege zu Hause werden ausgebaut. Tages- und Nachtpflege können künftig in vollem Umfang mit Sach- und Geldleistungen kombiniert werden. Kurzzeit- und Verhinderungspflege sollen flexibler werden, sie können damit in größerem Umfang in Anspruch genommen werden. Wer kurzfristig die Pflege eines Angehörigen organisieren muss, kann eine bis zu zehntägige bezahlte Auszeit vom Beruf in Anspruch nehmen. Wer die eigenen vier Wände altersgerecht umbaut, kann Zuschüsse von bis zu 4.000 Euro erhalten.

    Die Betreuungs- und Entlastungsleistungen in der ambulanten Pflege sollen künftig allen Pflegebedürftigen zugutekommen. Sie sind dann nicht nur auf Demenzkranke beschränkt. Auch Demenzkranke ohne Pflegestufe können künftig Sachleistungen der teilstationären Tages- und Nachtpflege beanspruchen.

    Der Beitrag zur Pflegeversicherung steigt um 0,3 Prozentpunkte. Künftige Anhebungen des Beitrags wollen wir aber begrenzen. Deshalb fließt ein Drittel der Erhöhung in einen Vorsorgefonds. Aus ihm sollen die Beiträge in 20 Jahren bezuschusst werden. Das ist eine generationengerechte Lösung.

 

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