Wir dürfen uns nicht auf den guten Umfrageergebnissen ausruhen, sondern müssen die Wählerinnen und Wähler mobilisieren und davon überzeugen, per Briefwahl oder am 24. September im Wahllokal direkt beide Stimmen der CDU zu geben.
Neuigkeiten
16.08.2016

Studie Deutscher Alterssurvey:
Bild des Alters hat sich positiv gewandelt

Vor kurzem wurden die Ergebnisse des vierten repräsentativen Deutschen Alterssurvey veröffentlicht, mit dem in regelmäßigen Abständen die Lebenssituation und -entwicklung älterer Menschen untersucht wird. Die Ergebnisse dieser Studie können uns alle optimistisch stimmen: Die Mehrheit der älteren Menschen ist zufrieden, bei guter Gesundheit und kann sich auf die Unterstützung von Familie und Freunden verlassen. Vor allem hat sich das Bild vom Alter über die Jahre zum Positiven gewandelt.

Erfreulich ist, dass der Anteil der älteren Erwerbstätigen deutlich zugenommen hat. In der Altersgruppe der 55- bis 64-jährigen zeigt sich dies mit einem Anstieg von 20 Prozent am deutlichsten. Und dabei handelt es sich überwiegend nicht um Menschen, die aus wirtschaftlicher Not arbeiten müssen, sondern um ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die gerne arbeiten möchten und – dies zeigt der Alterssurvey ebenso – die sich den Anforderungen, die der Beruf an sie stellt, genauso gewachsen fühlen, wie jüngere Arbeitnehmer. Darüber hinaus engagieren sich viele Ältere bei der Betreuung ihrer Enkelkinder oder der Unterstützung eines gesundheitlich eingeschränkten Familienmitglieds. Die Vereinbarkeit von Beruf und Fürsorgetätigkeiten gelingt dabei zunehmend besser.

Auch hat die Studie ergeben, dass ältere Menschen nicht in besonderem Maße von Armut betroffen sind. Es ist laut Alterssurvey in diesem Bereich „keine besorgniserregende Entwicklung“ zu beobachten.
Betreffend ihres sozialen Umfelds, kann festgehalten werden, dass dreiviertel der älteren Menschen ihr Wohnumfeld als ausreichend mit Einkaufmöglichkeiten und ärztlicher Versorgung abgedeckt empfinden sowie gut an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen sind.

Der vierte Deutsche Alterssurvey zeigt insgesamt eine positive Entwicklung der Lebenssituation älterer Menschen. Wir als Senioren-Union werden weiterhin dazu beitragen, dass sich diese Entwicklungen in der kommenden Zeit und für zukünftige Generationen fortsetzen. Wir dürfen hierbei allerdings die Menschen nicht vergessen, für die dieser positive Trend nicht gilt. Auch hier werden wir uns für weitere Verbesserungen einsetzen.


Alfons Gerling
Stellvertretender Bundesvorsitzender der Senioren-Union
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14.08.2016
Schriftzug Zukunft braucht Erfahrung

16. Bundesdelegiertenversammlung

Am 6. und 7. Oktober 2016 wird unter dem Motto „Zukunft braucht Erfahrung“ im Maritim Hotel in Magdeburg die 16. Bundesdelegiertenversammlung stattfinden.

Die Programmpunkte am Donnerstag, den 6. Oktober, sind die Neuwahlen des Bundesvorstandes, der Beginn der Antragsberatungen und Reden aus der prominenten CDU-Spitze. Der Magdeburger Abend mit allen Delegierten und Gästen vervollständigt den ersten Sitzungstag. Am Freitagvormittag, 7. Oktober, werden die Antragsberatungen sowie Redebeiträge fortgesetzt und hier ist es uns eine große Freude die Bundeskanzlerin und Bundesvorsitzende der CDU, Dr. Angela Merkel, begrüßen zu können.

Programmatisch geht es auch um Grundsätzliches. So richtet der Bundesvorstand einen Antrag an die 16. Bundesdelegiertenversammlung, mit dem die Ausarbeitung eines Grundsatzprogramms beschlossen werden soll. Darüber hinaus stehen neben den regulären Sachanträgen auch Satzungsänderungsanträge zur Beratung, die insbesondere ihren Blick auf die Mitgliedschaft richten.
Ein Hinweis an dieser Stelle: Bitte beachten Sie die Frist des Antragsschlusses am 2. September 2016. Die Antragsmappe mit sämtlichen Anträgen erhalten Sie bis zu zwei Wochen vor Beginn der Veranstaltung.

Wie im Jahr 2014 in Schwerin, wird auch die diesjährige 16. Bundesdelegiertenversammlung mit einer hochkarätig besetzen Podiumsdiskussion ergänzt – das Thema: „Perspektiven des deutsch-russischen Verhältnisses im europäischen Kontext“.

Unser Veranstaltungsort, das Maritim Hotel Magdeburg, liegt im Zentrum der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts, ist verkehrsgünstig gelegen und nur 200 m vom Hauptbahnhof entfernt. Die gesamte 16. Bundesdelegiertenversammlung wird hier stattfinden, dadurch haben wir – und Sie – alles im Blick.

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06.07.2016
 

                               „Stark durch Erfahrung“

                                           Das sind wir!

Die Senioren- Union Brandenburg ist gut aufgestellt und bereit, die

anspruchsvollen Aufgaben des Demografischen Wandels mitzugestalten und zu meistern.

Dieser optimistische Grundsatz bestimmte den Verlauf und die Beschlüsse der 13.

Landesdelegiertenversammlung der Senioren- Union, die am 02. Juli 2016 in Potsdam

abgehalten wurde.

Dem bisherigen und erneut mit großer Mehrheit wiedergewählten Landesvorsitzenden,

Ingo Hansen, ist es gelungen, die brandenburgische Senioren- Union als Interessenvertreterin  der Senioren zu formieren und ihr eine solide Struktur zu geben. D

as wird auch vom Landesverband der CDU anerkannt und gelobt.

„Ohne die brandenburgischen Senioren kann in unserem Bundesland niemand konstruktive Politik für Land und Leute machen“, erklärte Ingo Senftleben,

Landesvorsitzender der brandenburgischen CDU in seinem Grußwort.

 „Deshalb haben die Senioren in unserer Mitte einen festen und geachteten Platz. Ihr Rat und ihre Erfahrungen sind für uns unverzichtbar“.

In der Debatte zum Bericht spielte das Problem der Mitgliedergewinnung für die Senioren Union eine große Rolle. „Dabei ist der natürliche Nachwuchs aus den Reihen der CDU leider noch immer entwicklungsbedürftig“, gab Manfred Leitner aus Märkisch Oderland zu bedenken.

 „Angesichts der Altersstruktur der CDU können wir als Senioren nur kopfschüttelnd schmunzeln, wenn man in den Verbänden der CDU nicht selten die Ausrede hört:

Ich bin noch zu jung für die Senioren Union. Den Demografischen Wandel wendet man nicht ab, wenn man über ihn hinwegzusehen versucht.

Die CDU muss nun auch ihre personellen Kräfte darauf richten, diesen Wandel mitzugestalten.

Die Landesdelegiertenversammlung der Senioren- Union stimmte dem Standpunkt der CDU

Brandenburg zu, dass das Land so erhalten bleiben soll, wie wir es schätzen und lieben gelernt haben. Sie unterstützt Ingo Senftleben in der erklärten Absicht, gegen das verfassungswidrige Leitbild der rot- roten Landesregierung vorzugehen. Wir sind für eine bürgerfreundliche Kommunalstruktur. Deshalb setzen wir auf Kooperationen von Landkreisen. Maßlos aufgeblähte Kreisstrukturen größer als das Saarland sind nicht gut für die Menschen und das Land, dem wir verpflichtet sind. Wir sind für eine gut funktionierende Daseinsvorsorge.

Mit Genugtuung nahm die Delegiertenversammlung zur Kenntnis, dass sich der CDU-

Landesverband für eine rasche Angleichung der Ostrenten an das Westniveau ausspricht.

Die wachsende Zusammenarbeit zwischen den SU- Landesverbänden Brandenburg und Nordrhein- Westfalen erfuhr durch die Vertreter der brandenburgischen Senioren eine hohe Wertschätzung. Vertreter beider Landesverbände betonten in Potsdam, dass die sich wiederbelebende Zusammenarbeit für die gesamte Senioren- Union von großem Nutzen sei. Besonders gelobt wurden die in den letzten Jahren entfalteten Beziehungen der brandenburgischen Senioren- Union zu den Partnerorganisationen in Polen und der Ukraine, um die sich der leider viel zu früh verstorbene stellvertretende Landesvorsitzende,

Armin Ehrlichmann, unvergessliche Verdienste erworben hat. Die durch ihn entstandenen Verbindungen sind, wie  Ulrich Winz hervorhob, fester Bestandteil der internationalen Beziehungen geworden, die der Senioren- Union der CDU seit Jahren gepflegt werden. Sie tragen dazu bei dass die Europäische Senioren Union ( ESU) ihrem

Anliegen zu mehr Freundschaft und Versöhnung auf unserem Kontinent immer besser gerechtwerden kann.

Die Landesdelegiertenversammlung verabschiedete eine vom Landesgeschäftsführer vorgelegte, präzisierte Satzung, die eine erweiterte Mitwirkung von SU- Mitgliedern ermöglicht, die das 60.Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Ihnen soll ein Gaststatus eingeräumt werden. Als neuer Landesvorstand wurden gewählt:

Ingo Hansen als Vorsitzender,

Karin Griesche, Detlef Henning,

Klaus Marschner und Werner Pahnhenrich

als Stellvertretende Landesvorsitzende,

Theresia Haidan  als Schatzmeisterin,

Bruno Schwaibold als Schriftführer und weitere neun Mitglieder als

Beisitzer.

 Die konstituierende Sitzung des Landesvorstandes ist für den 15. Juli 2016 ins Konrad-

Adenauer- Haus nach Berlin einberufen worden. ( ml )

 

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06.06.2016
„Es ist seltsam – man darf über Katholiken Witze machen, den Papst durch den Kakao ziehen, über Juden, Christen, Iren, Italiener, Polen und weiß Gott über wen  lachen, aber über Moslems (sagt man) gehört es sich nicht Witze zu machen. Ich bin überzeugt, dass je eher wir Normen und Regeln haben, die für ALLE gleichermaßen gelten, desto besser wird es für ALLE sein.“

„Moslems sind unglücklich! Sie sind unglücklich in Gaza... Sie sind unglücklich in Ägypten, Libyen... Sie sind unglücklich in Marokko, im Iran, in Irak, in Jemen... Und auch in Afghanistan, Pakistan, Syrien, Libanon und in anderen muslimischen Ländern.

Nur wo sind sie glücklich? Sie sind glücklich in den USA ... Sie sind glücklich in Australien... Sie sind glücklich in England, in Frankreich, in Italien und  Deutschland, in Schweden, in Norwegen und in anderen europäischen, nichtmuslimischen Ländern.

Zusammengefasst: Prinzipiell sind sie glücklich in jedem nichtmuslimischen Land und unglücklich in jedem muslimischen Land.

Und wen machen sie dafür verantwortlich?

Nicht den Islam. Nicht irgendjemand aus dessen Führung. Nicht sich selbst. Sie machen dafür die Länder verantwortlich, in denen sie selbst glücklich sind! Sie wollen diese Länder verändern, dass diese Länder so werden wie die, aus welchen sie gekommen sind und in denen sie so unglücklich waren!


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02.02.2016
Während des Empfanges zum 75.Geburtstag des stellvertr.Bundesvorsitzenden der Senioren Union Deutschlands, Herrn Wolfgang Freiherr von Stetten am Palais am Pariser Platz bot sich die Gelegenheit im Gespräch mit der Kanzlerin die Stimmung in der Brandenburger Senioren Union wiederzugeben.
Desweiteren konnten Gespräche mit weiteren Politikern die Aufmerksamkeit auf die Brandenburger Senioren Union gelenkt werden.Ein interessanter Abend der durch viele Gespräche Erfahrungen und Kontakte bereichert wurde.
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03.09.2015
Manche Politiker glauben, das Flüchtlingsproblem mit Abschiebungen
 lösen zu können. Doch das ist eine Illusion.
 Denn  kreative Tricks sowie Pannen bei den
Behörden   verhindern die meisten AbschiebungenEs hat fast schon rituelle Züge, was in Osnabrück passiert, wenn eine Abschiebung ansteht. Pflichtschuldig informieren die Behörden den oder die Betroffenen vorab über den geplanten Termin, so will es das niedersächsische Innenministerium. Der Asylbewerber gibt das Datum einem Vertrauten durch, der wiederum das Osnabrücker Aktionsbündnis "No Lager" (Link: http://www.nolager.de/blog/) alarmiert. Eine Telefonkette, in der Hunderte von Abschiebungsgegnern hängen, läuft heiß.
Wenn schließlich die Polizei anrückt, um den Flüchtling zur Abreise zu eskortieren, stehen 50, 70, manchmal 90 Menschen zur Blockade bereit, selbst früh morgens um vier. Nach einer Weile ziehen die Polizisten, von höherer Stelle zur Zurückhaltung angewiesen, dann eben wieder ab. Es soll sogar vorkommen, behauptet "No Lager", dass die Polizei erst gar nicht mehr auftaucht. Der Boykott ist dann reine Formsache.
Unter Abschiebungsgegnern bundesweit gilt Osnabrück mittlerweile als Mekka. Nirgendwo sonst wird so erfolgreich Abschiebung (Link: http://www.welt.de/themen/abschiebung/) boykottiert. Die Aktivisten bekommen Besuche von außerhalb oder werden zu Vorträgen eingeladen. Und im Internet verkünden sie triumphierend ihre Einsätze wie Treffer in der Torschützenliste. "37. Abschiebung in Osnabrück verhindert!", lautete die jüngste Meldung von Mitte Juli. Manche Länder wie Bayern oder neuerdings Sachsen-Anhalt verschweigen den Abschiebetermin daher mittlerweile, zumindest, solange keine Kinder involviert sind. Kritiker halten das zwar für menschenunwürdig. Doch nicht selten tauchen Asylbewerber eben auch ab, bis der geplante Flug abgehoben hat. Oder sie verlieren den Pass, bekommen plötzlich Herzprobleme und zücken ein Attest vom Arzt, das einem ihrer Kinder
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03.09.2015
Ü-60-Frühschoppen in Falkensee

Waren es noch in den 1990-er und 2000-er Jahren häufig viele Anfang 60-jährige, die sich in der Senioren-Union der CDU/CSU (SU) engagierten, so ist diese Altersgruppe heute deutlich weniger anzutreffen. „Denn mit 60 zählt man sich heute noch nicht zu den Senioren und meint damit zu den Alten“, erläutert der Stellvertretende SU-Landesvorsitzende Hans-Peter Pohl, mit 61 Jahren selbst einer der jüngsten in der Senioren-Union. Pohl weiter: „Dabei wird auch in der Politik wie in der Bildung,in  der Wirtschaft oder in der Kultur der ‚Senior‘ als erfahrener Ratgeber geschätzt.“

Um diese jungen Alten will sich deshalb der Landesvorstand der Senioren-Union Brandenburg verstärkt bemühen. Eine Gruppe dieser jungen Alten, die die Marketingexperten und Soziologen „Greyhopper“ nennen, hat die Senioren-Union dabei besonders im Auge: Dazu werden die 60- bis 75-jährigen Frauen und Männer gezählt, die noch einmal durchstarten wollen und sich dabei gesellschaftlich stark engagieren und auch in die politische Diskussion einbringen wollen, aber eine gewisse Skepsis gegenüber den politischen Parteien zeigen. Auf ihre Berufs- und Lebenserfahrung will die Senioren-Union z.B. in gemeinsamen Aktionen mit der Mittelstandsvereinigung (MIT) in Schulen setzen, um die Schüler/innen über attraktive Berufswege und -felder aufzuklären und sie bei ihrer Suche nach dem richtigen Beruf zu unterstützen. Erste positive Erfahrungen mit einer solchen Aktion gibt es schon. Aber auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen wollen beide Organisationen sich stärker mit diesen jungen Alten in die Politik einbringen.

Um mit den jungen Alten zwanglos ins Gespräch zu kommen, laden Senioren-Union und MIT zu einem „1. Ü-60-Frühschoppen“ am Sonntag, dem 6. September, von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr im Karyatis in Falkensee, Bahnhofstraße 61, ein. Für die Musik der 70er und 80er Jahre sorgt der SU-Landesvorsitzende Ingo Hansen, der damals in Münster als DJ die Platten aufgelegt hatte. Die Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterkandidatin Barbara Richstein wird ebenfalls teilnehmen. Natürlich sind auch jüngere und ältere Falkenseerinnen und Falkenseer als die 60 – 70-jährigen willkommen. Das Begrüßungsbier und eine Brezel spendiert die MIT.

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18.08.2015
 Wie Politik und Rechtsprechung den besonderen Schutz von Ehe und Familie aufgekündigt haben
Von Professor Werner Münch

Prof. Dr. Werner Münch war Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Abgeordneter im Europa-Parlament und ist heute Personal-und Unternehmensberater.
Der Aufsatz ist eine  gekürzte Fassung des Vortrags, den er Anfang August auf dem 15. Kongress Freude am Glauben in Fulda gehalten hat.


„Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.“ So steht es seit Mai 1949 unverändert in Art. 6 (1) unseres Grundgesetzes. Vor 66 Jahren war es rechtlich, politisch und gesellschaftlich völlig zweifelsfrei, dass unter Ehe ein verheiratetes Paar von einem Mann und einer Frau und unter Familie ein solches Paar mit Kind bzw. Kindern verstanden wurde. Aber dieses Verständnis hat sich geändert. Die Richter des Bundesverfassungsgerichtes haben sich immer häufiger und eindeutiger den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen angepasst und sie sogar gefördert, indem sie Art. 6 durch Art. 3 (1) unseres Grundgesetzes ausgehebelt haben, der lautet: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“
Obwohl sich diese Regelung nicht auf verschiedene Formen von Ehe ähnlichen Partnerschaften bezieht, sondern hiermit natürlich etwas ganz anderes gemeint war, haben die Richter alle neuen Formen von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, die in ihren Beziehungen wie Mann und Frau in einer Ehe zusammenleben, der herkömmlichen Ehe und Familie gleichgestellt bzw. sind dabei, es uneingeschränkt zu vollziehen.

Die Politik liegt seit Jahren mit ihren Gesetzen auf dieser Linie. Das zeigen z. B.:
-        das Lebenspartnerschaftsgesetz von 2001,
-        zahlreiche weitere Gesetze in den Folgejahren, die verschiedene Lebenspartnerschaften im Güter – und Unterhaltsrecht ,im Ehegattensplitting,
        Familienzuschlag, Versorgungsausgleich u. in der Hinterbliebenenversorgung der Ehe gleichgestellt haben,
-        das Elterngeldgesetz von 2006 und das Kinderförderungsgesetz von 2008 sowie
-        schließlich der Paradigmenwechsel in der Familienpolitik durch die  Reformen des Scheidungs – und Unterhaltsrechts sowie des Kindschafts – und Sorgerechts.

Den letzten Vorstoß zur rechtlichen Gleichstellung hat der Bundesminister der Justiz im Mai d. J. unternommen, indem er in 23 bestehenden Gesetzen und Verordnungen die Vorschriften für die Ehe auf die Lebenspartnerschaften ausdehnen will. Eine gesetzliche Änderung von Artikel 6  des Grundgesetzes erfolgt nur deshalb nicht, weil die Politik zu feige ist und die politisch notwendige  Mehrheit weder im Bundestag  noch im Bundesrat hat ( noch! ).

Die Bilanz ist eindeutig:
Erstens: Politik und Rechtsprechung spielen zusammen. Das Verfassungsgericht hat sich sogar als Motor hervorgetan. Den letzten Beweis hat es durch sein Urteil vom 21. Juli d. J. gegen das Betreuungsgeld mit einer ausschließlich formalen Begründung erbracht.
Zweitens:Frauen gelten nur als vollwertig, wenn sie außerhalb der Familie berufstätig sind. Tätigkeiten zu Hause in der Erziehung der Kinder werden gering geschätzt.
Drittens: Ehe und Familie sind in ihrer Existenz und ihrem besonderen Wert durch die Politik und Gesetzgebung auf eine „Verantwortungsgemeinschaft“ reduziert worden, die jetzt alle Formen des Zusammenlebens umfasst. „Einen besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ für Ehe und Familie gibt es nicht mehr. Die Ehe von Mann und Frau ist nur noch eine Lebensweise unter vielen.

 

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