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Gerade in den Stunden, da der unselige Streit in

     

der Regierungskoalition

       

zur Flüchtlingspolitik beigelegt worden war, traf die

     

brandenburgische Senioren- Union zu ihrer planmäßigen

   

Landesdelegiertenversammlung in der Landeshauptstadt Potsdam zusammen.

 
           

„Das Wichtigste ist, zu alter Berechenbarkeit und Stabilität zurückgekehrt zu sein.“Das

 

erklärte der CDU- Landesvorsitzende, Ingo Senftleben. „Wir sind doch vor allem deshalb die

angesehene Volkspartei in Deutschland, weil das Volk und seine Interessen bei uns ganz oben

stehen. Produktiver Streit gehört natürlich zur Demokratie. Aber Streit fördert eben das

 

Ansehen nicht, wenn man sich in aller Öffentlichkeit gegenseitig niedermacht.

 

Wer wie wir Deutschland und seine Interessen glaubhaft vertreten will, der muss vor allem

auch an Europa denken. Dieser Grundsatz muss vor allem in unserer Politik hoch gehalten

werden.

         

Dabei würde es uns gut zu Gesicht stehen, wenn wir unsere bewährten Umgangsformen

wahren. Wie in einer gut gehenden Familie müssen wir Vertrauen leben, wenn wir Vertrauen

gewinnen wollen. Das Volk muss wissen, was wir wollen. Wir müssen für die Menschen Politik

machen und zeigen, dass man uns vertrauen, dass man mit uns rechnen kann. Auch im

 

Landtag brauchen wir eine neue Debattenkultur. Entscheidend muss nicht sein, von wem ein

Vorschlag kommt, sondern was gut ist für Brandenburg.

   

Über unsere Ziele werden wir niemanden im Unklaren lassen. Wir wollen und werden 2019

die Wahlen in Brandenburg gewinnen. Dazu werden wir noch enger zusammenrücken und

selbstbewusst auftreten, für ein neues, attraktives Land Brandenburg.

   
           

Die Versammlung quittierte diesen Aufruf des CDU- Vorsitzenden mit starkem, lang

 

anhaltendem Beifall. Die Senioren- Union Brandenburg ist sich ihrer Kampfkraft bewusst.

Wie uns auch der Landesvorsitzende von Nordrhein- Westfalen, Helge Benda, bestätigte,

können wir mit Stolz darauf verweisen, „so gut beieinander zu sein, wie wir es sind. Die

 

Zukunft braucht unsere Erfahrung. Vergesst die Alten nicht. Sie entscheiden die Wahlen, vor

allem auch die im Jahre 2019.“

       

Aus Nordrehein Westfalen kam auch der Vorschlag, dem Rheinländer Beispiel zu folgen und

Seniorenämter in den Landkreisen zu schaffen. Die Kölner Senioren können zum Beispiel mit

ihren Problemen im Amt anrufen, dann kommt man zu ihnen nach Hause und es wird ihnen

geholfen. Spätestens, wenn wir die Regierungsverantwortung in Brandenburg haben, werden

wir dieses Problems angehen und lösen.

     

„Wir, die Senioren, sind als politische Kraft in Deutschland bedeutend“, erklärte Professor

Dr. Mehrbach aus Sachsen – Anhalt. „Nur sind wir uns dessen leider nicht immer so recht

bewusst. Ich ermuntere Euch, noch mehr für das Selbstbewusstsein der Alten zu tun, damit

ihre Erfahrungen in der Politik zur Geltung gebracht werden.“

   

„Wir sind seit 35 Jahren dabei, mit Euch gemeinsam Brücken zu bauen zwischen Deutschland

und Polen. In Freiheit und Frieden können wir alles erreichen“, so die Botschaft von Janusz

Marszalek von der polnischen Senioren Union, die mit herzlichem Beifall bedacht wurde.

Die Landesdelegiertenversammlung beschloss eine Satzungsänderung, derzufolge ein

 

Mitgliederbeauftragter sowohl in den Landesvorstand, als auch in die Kreisvorstände der

Senioren- Union Brandenburg zu wählen ist.Von der Wahl eines Datenschutzbeauftragten

wurde Abstand genommen.

       

Für seine außerordentlichen Verdienste um die Stärkung des Landesverbandes der Senioren-

Union Brandenburg wurde Werner Pahnhenrich mit Konrad- Adenauer- Medaille der CDU

geehrt. Der Landesverband und die Partei würdigen damit die außerordentlichen Leistungen,

die Werner Pahnhenrich für die Union und für die älter werdenden Menschen in

 

Brandenburg in den vergangenen Jahren vollbracht hat.

   

Des weiteren wurden geehrt:

       

Bei der planmäßigen Landesvorstandswahl wurde Ingo Jansen mit überwältigender Mehrheit

(89,6%) las Landesvorsitzender der brandenburgischen Senioren- Union wieder gewählt. Als

Stellvertreter wurden Gewählt: Norbert Bienek, Karin Griesche, Detlef Henning und Ingrid

Scharf. Die Versammlung wählte Angelika Gebauer, Bernd Knoch, Erich Kühne, Ulrike

Königsfeld, Manfred Leitner, Klaus Marschner, Klaus- Dieter Menzel, Werner Pahnhenrich

und Norbert Schmidt als Beisitzer in den Landesvorstand.

   

Theresia Haidan erhielt das vertrauen als Landesschatzmeisterin, Bruno Schwaibold als

 

Schriftführer Jürgen Muschinsky als Mitgliederbeauftragter und Manfred Hildenbrand als

Vertreter in den Seniorenrat des Landes Brandenburg.

   

Für die Bundesdelegiertenversammlung der Senioren- Union wurden gewählt als Delegierte

Detlef Henning, Werner Pahnhenrich und Bruno Schwaibold. Ersatzdelegierte sind Karin

Griesche und Ingrid Scharf.

       

Als Brechungsprüfer wurden Renate Oppermann und Hans- Christian Stein gewählt. Das

Mandat des Partnerschaftsbeauftragten erhielt Angelika Neugebauer, Internet- Beauftragter

ist weiter Ingo Hansen.

       

Alter ist kein kein Stillstand. Mit diesem Motto im Herzen sangen die Delegierten zum Schluss

das Brandenburg- Lied und fuhren selbstbewusst und ermutigt zu neuen Taten nach Hause.

 

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Die Senioren -Union der CDU hat gemahnt, dass nur ein starkes
 und geeintes Europa
vor dem Hintergrund der globalen
politischen und wirtschaftlichen
Entwicklungen auf die Dauer
überleben kann.
Der Bundesvorsitzende der Senioren-
  Union der CDU, Professor Otto Wulff,
 erklärte am Freitag in Berlin,dass es      auch Deutschland
langfristig nur gut gehen
könne, wenn es
seinen Nachbarn in Europa gut gehe.
Dem Grundsatz der Senioren-Union gemäß, „Zukunft braucht Erfahrung"

und nach den schlimmen Erfahrungen, die die Älteren durch die Spaltung Europas erfahren hätten, müsse dringend mehr Solidarität und Einigkeit die Politik in Europa
bestimmen.
„Die Lösung der Asylfrage sei nur ein Teil der Probleme“, sagte Wulff,„und
könne nur gelöst werden, wenn alle Länder in Europa sich ihrer
Verantwortung bewusst seien.
Und in Europa gibt es “, so Wulff weiter, „in der Tat noch mehr Probleme, denen sich der Kontinent ausgesetzt sieht, und die sollen end ich wieder in den
Vordergrund der Politik gerückt werden!“
Berlin, 06.07.2018
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Der Bundesvorstand der Senioren- Union der CDU hat einstimmig beschlossen, Werner Pahnhenrich für seine außerordentlichen Verdienste um die Stärkung und Festigung des Landesverbandes der Senioren- Union Brandenburg die Konrad Adenauer Medaille zu verleihen.Die Auszeichnung wurde unter starken und anhaltenden Beifallsbekundungen der Landesdelegiertenversammlung der brandenburgischen Senioren- Union am 03. Juli 2018 in Potsdam vollzogen.

W
ir gratulieren unserem Werner von ganzem Herzen . Er hat es verdient, dass die Christlich
Demokratische Union seine hervorragenden Verdienste mit ihrer höchsten Auszeichnung anerkannt
und geehrt hat.Werner Pahnhenrich gehört unbestritten zu jenen Mitgliedern der Union, die durch ihre Tatkraft und durch ihre Ideen christlich- demokratische Politik nachdrücklich vertreten und mit nimmermüder Initiative in die Tat umsetzen. Vor allem in den letzten Jahren hat er sich um die Seniorenpolitik in Brandenburg und um die Stärkung des Landesverbandes der Senioren-Union
außerordentliche und bleibende Verdienste erworben, die unvergessen bleiben werden.
Wir wünschen Werner Pahnhenrich viel Glück und Erfolg im weiteren Leben und persönlich
Wohlergehen im Kreise seiner Familie. Wir bauen fest darauf, dass wir mit ihm und seiner
mitreißenden Willensstärke noch viele politische Erfolge in der Seniorenpolitik in
Brandenburg feiern können - immer auch im Geiste von Konrad Adenauer, der unser unvergessener, erster CDU- Vorsitzender und deutscher Bundeskanzler war
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Bergschadensbearbeitung ist auch in der Lausitz ein sensibler Bereich

 

Zu ihrer Veranstaltung am 20. Februar 2014 hatte sich die Cottbuser Senioren Union Herrn Jürgen Zimmermann, Dipl.-Ing. in der HV Vattenfall, eingeladen. Sein Tätigkeitsbereich ist die Bergschadensbearbeitung, d.h. die Schadensregulierung und die -vorsorge. War diese Thematik vielleicht zu speziell, zumal von den Teilnehmern offensichtlich niemand von Bergschäden betroffen war? Die Veranstaltung zeigte jedoch, dass das Thema auf lebhaftes Interesse stieß. Ein Verdienst des Referenten, der die auftretenden Probleme anhand praktischer Beispiele nachvollziehbar darstellte.

Unstrittig ist die gesetzliche Festlegung, dass der Verursacher von Bergschäden, hervorgerufen z.B. durch Grundwasserabsenkung, für deren Regulierung verantwortlich ist. Hilfreich für einen Eigentümer, der meint, von einem Bergschaden betroffen zu sein, ist die Tatsache, dass die Vattenfall Europe Mining AG auf eigene Kosten die notwendigen Untersuchungen durchführt. Voraussetzung dafür ist lediglich ein entsprechender Antrag. Es liegt dann an dem Antragsteller, ob er das Ergebnis akzeptiert oder nicht. Wie aufwendig die Prüfung auf Bergschadensersatz ist, machte der Referent an einzelnen Beispielen deutlich.

Bauherren sind gut beraten, vor Baubeginn die “Bergbauliche Stellungnahme” genau zu beachten. Als Bergschadensvorsorge kann sie vor späteren Problemen schützen. Werden die darin getroffenen Festlegungen nicht beachtet, muss Vattenfall für eventuelle Schäden nicht haften.

Für diesen oder jenen war sicherlich neu, dass auch Schäden in der Landwirtschaft, die ihre Ursache im Bergbau haben, reguliert werden. Es geht hier um Ertragsausfälle und um die Entschädigung von Obstgehölzen. Es versteht sich, dass auch hier umfangreiche Untersuchungen zur Feststellung der Ursachen unternommen werden. So sind z.B. niederschlagsbedingte Trockenzeiten zu beachten.

Natürlich ist das Ergebnis einer Schadensregulierung auch im Bergbau oft strittig. Deshalb gibt es im Rheinischen Revier bereits eine Bergschadensschlichtungsstelle, die in diesem sensiblen Bereich zu vermitteln versucht. Allerdings sind die Parteien an das Ergebnis dieser Schiedsstelle nicht gebunden. In Brandenburg existiert so eine Institution noch nicht, weil das alte Lied erklingt: “Wer soll das bezahlen?” Die Betroffenen haben dafür mit Sicherheit kein Verständnis, geht es doch bei ihnen in der Regel um viel Geld.

 

Text: W. Tham

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Erfolgreicher Lausitz- Tag der Senioren Union Brandenburg

in Senftenberg

„Das war ein guter Tag für Körper, Geist und Seele.“ Mit dieser Einschätzung sprach der Landesvorsitzende der Senioren Union, Ingo Hansen, den Teilnehmern am Lausitz-Tag aus dem Herzen. Die Veranstaltung am 15. August 2013 in Senftenberg hatte mit rd. 60 Gästen aus Cottbus sowie den Landkreisen SPN, OSL, EE und LDS eine gute Resonanz gefunden. Sie wollten sich über die Entwicklung des Lausitzer Seenlandes informieren, und ihre Erwartungen wurden in jeder Hinsicht erfüllt.

Gestartet wurde bei Kaiserwetter mit einer Schiffsrundfahrt auf der „Santa Barbara“ über den Senftenberger See. Dieser gehört mit 1.300 ha zu den größten künstlich angelegten Seen in Deutschland. Man kann sich nur schwer vorstellen, dass es sich hier um einen ehemaligen Tagebau handelt, der von 1967 bis 1972 geflutet wurde. Als ein Highlight in der Geschichte dieses Projekts gilt sicherlich der im April dieses Jahres eröffnete Stadthafen Senftenberg mit Marina, schwimmender Seebrücke und Hafengebäude.

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Die Reform kostet eine halbe Milliarde Euro

Zum gleichlautenden Beitrag von Ulrich Thiessen in MOZ vom 16. August 2013, s. 10

Mit diesem Paukenschlag legte die zuständige Enquetekommission in der vergangenen Woche ihren Bericht über die neuen Kreisstrukturen im Landtag Brandenburg vor. So macht man das wohl, wenn man eine Sache von Anfang an zu Grabe tragen will.

Noch sind die Anzahl und die Konfiguration der künftigen Kreise nicht beraten, noch ist nicht abgeschätzt, wie viele Milliarden Euro uns die Reduzierung der Kreise eintragen kann, da steht die Kommission schon mit erhobenem Finger vor dem brandenburgischen Bürger und droht mit den Kosten, die entstehen werden.

Viel interessanter wären Berechnungen gewesen, welche Neugliederungen der Großkreise am effektivsten und welche problematisch sind. Viel nützlicher für die Regierenden und für die besorgten Bürger wäre es gewesen, wenn begründete Entscheidungsempfehlungen vorgelegt worden wären. Mit diesen Schularbeiten sind nun die Ministerien und die Regierung alleine gelassen. Sie werden plausible Antworten für die Zukunft des Landes finden müssen, wenn ihnen dabei die bevorstehenden Landtagswahlen nicht im Wege stehen.

Der Paukenschlag aber erfüllt vorerst nur einen Zweck, den Bürger in Brandenburg in Unruhe zu versetzen und gegen jede Art von Veränderung aufzubringen. Ob das gewollt war?

( ml 18. August 2013 )

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Das Teuerste, was wir haben,

… ist unser Grund und Boden. Er ist uns nur einmal gegeben. Wir können ihn nicht vergrößern, ohne ihn anderen streitig zu machen. Deshalb sollten wir bei allen Tagesgeschäften ein wachsames Auge darauf behalten, was bei uns mit dem Besitz an Nutzflächen und Liegenschaften im Lande so passiert, zumal in letzter Zeit hier so einiges in Bewegung geraten ist.

In Brandenburg läuft derzeit ein reger Handel mit landwirtschaftlichen Nutzflächen. Zum Verkauf stehen nicht etwa die kleinen Familienbetriebe sondern große Agrargesellschaften, die einst aus gut funktionierenden Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften hervorgegangen waren. Die Verkaufslawine von Ackerland wurde losgetreten, weil viele Chefs dieser Agrarbetriebe jetzt ohne Nachfolger in Rente gehen.

Nun könnte das ja zur Gesundung der landwirtschaftlichen Strukturen im Lande beitragen, wenn die kleinen und mittleren Familienbetriebe bei diesem Handel mithalten könnten. Das aber ist leider nicht der Fall. Das Rennen machen große Konzerne. Wie Landrat Gernot Schmidt (SPD) mitteilte, sind in Märkisch- Oderland auf diese Art und Weise inzwischen 20 % der Gesamtackerfläche im Besitz von nur drei namhaften Wirtschaftsunternehmen. Wenn hier nicht zu Gunsten der kleinen und mittleren Unternehmen regulierend eingegriffen wird, wird es in Ostdeutschland zu einer Monopolbildung kommen, die wirtschaftlich einfach ungesund ist.

Leider ist das Kind schon fast in den Brunnen gefallen. Es ist Eile geboten. Ob Brandenburgs Wirtschafts- und Finanzminister (von den Linken) zu einem solchen Kraftakt fähig und zu einem solchen Spurt in der Lage sein werden, ist mehr als fraglich.

( ml 14. August 2013)

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