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Prof. Wulff: Wer Polizisten angreift, muss mindestens drei Monate in Haft

 

Tätliche Angriffe auf Polizisten müssen aus Sicht der Senioren-Union der CDU deutlich härter bestraft werden. „Immer mehr Polizisten werden Opfer von Gewalt, trotzdem bleiben die Täter oft ohne Strafe, weil die Justiz nicht rigoros durchgreift und Ermittlungen häufig einstellt“, kritisierte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Professor Otto Wulff, am Montag in Berlin. Zur Abschreckung schlug Wulff vor, für körperliche Angriffe auf Polizisten und Feuerwehrleute im Dienst zwingend eine Freiheitsstrafe von drei Monaten zu verhängen. „Das sieht der 2017 vom Deutschen Bundestag verschärfte §113 des Strafgesetzbuches ausdrücklich vor. Die Gerichte müssen die Strafe aber auch verhängen“, sagte Wulff.

 

Zwar hatte der Bundestag das mögliche Strafmaß für tätliche Angriffe auf Polizisten im normalen Dienst auf bis zu fünf Jahre angehoben. Polizeibeamte kritisieren aber, dass nach Anzeigen von Polizisten Verfahren vielfach eingestellt würden mit der Begründung, dass kein öffentliches Interesse vorliege. „Das ist ein Skandal“, sagte Wulff. „Einsatzkräfte riskieren täglich Gesundheit und Leben, um unseren Rechtsstaat zu verteidigen und anderen Menschen zu helfen. Wenn sie aber selbst geschützt werden müssen, werden sie oft alleingelassen. Eine funktionsfähige Demokratie geht auf diese Weise verloren“

 

Wulff sprach sich für härtere Urteile aus, um bei Gewalttätern Wirkung zu erzielen. Bundesweit habe sich die Zahl der Gewalttaten gegen Polizisten im Vorjahr auf deutlich über 70 000 Fälle erhöht, sagte Wulff. „Diese Taten müssen besser erfasst und bestraft werden. Gerade ältere Menschen fühlen sich durch

mangelnde Sicherheit bedroht und sind in den meisten Fällen die Hauptleidtragenden,“ sagte Wulff. 

 

Die Senioren-Union beklagte den Verlust von Respekt gegenüber staatlichen

Institutionen. „Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte haben unsere Anerkennung und unsere Unterstützung verdient. Wenn Staatsdiener mit Messern bedroht, bespuckt oder geschlagen werden, muss sich der Staat mit härteren Strafen wehren“, forderte der Vorsitzende der Senioren-Union der CDU.

 

Berlin, 23.07.2018

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Gerade in den Stunden, da der unselige Streit in

     

der Regierungskoalition

       

zur Flüchtlingspolitik beigelegt worden war, traf die

     

brandenburgische Senioren- Union zu ihrer planmäßigen

   

Landesdelegiertenversammlung in der Landeshauptstadt Potsdam zusammen.

 
           

„Das Wichtigste ist, zu alter Berechenbarkeit und Stabilität zurückgekehrt zu sein.“Das

 

erklärte der CDU- Landesvorsitzende, Ingo Senftleben. „Wir sind doch vor allem deshalb die

angesehene Volkspartei in Deutschland, weil das Volk und seine Interessen bei uns ganz oben

stehen. Produktiver Streit gehört natürlich zur Demokratie. Aber Streit fördert eben das

 

Ansehen nicht, wenn man sich in aller Öffentlichkeit gegenseitig niedermacht.

 

Wer wie wir Deutschland und seine Interessen glaubhaft vertreten will, der muss vor allem

auch an Europa denken. Dieser Grundsatz muss vor allem in unserer Politik hoch gehalten

werden.

         

Dabei würde es uns gut zu Gesicht stehen, wenn wir unsere bewährten Umgangsformen

wahren. Wie in einer gut gehenden Familie müssen wir Vertrauen leben, wenn wir Vertrauen

gewinnen wollen. Das Volk muss wissen, was wir wollen. Wir müssen für die Menschen Politik

machen und zeigen, dass man uns vertrauen, dass man mit uns rechnen kann. Auch im

 

Landtag brauchen wir eine neue Debattenkultur. Entscheidend muss nicht sein, von wem ein

Vorschlag kommt, sondern was gut ist für Brandenburg.

   

Über unsere Ziele werden wir niemanden im Unklaren lassen. Wir wollen und werden 2019

die Wahlen in Brandenburg gewinnen. Dazu werden wir noch enger zusammenrücken und

selbstbewusst auftreten, für ein neues, attraktives Land Brandenburg.

   
           

Die Versammlung quittierte diesen Aufruf des CDU- Vorsitzenden mit starkem, lang

 

anhaltendem Beifall. Die Senioren- Union Brandenburg ist sich ihrer Kampfkraft bewusst.

Wie uns auch der Landesvorsitzende von Nordrhein- Westfalen, Helge Benda, bestätigte,

können wir mit Stolz darauf verweisen, „so gut beieinander zu sein, wie wir es sind. Die

 

Zukunft braucht unsere Erfahrung. Vergesst die Alten nicht. Sie entscheiden die Wahlen, vor

allem auch die im Jahre 2019.“

       

Aus Nordrehein Westfalen kam auch der Vorschlag, dem Rheinländer Beispiel zu folgen und

Seniorenämter in den Landkreisen zu schaffen. Die Kölner Senioren können zum Beispiel mit

ihren Problemen im Amt anrufen, dann kommt man zu ihnen nach Hause und es wird ihnen

geholfen. Spätestens, wenn wir die Regierungsverantwortung in Brandenburg haben, werden

wir dieses Problems angehen und lösen.

     

„Wir, die Senioren, sind als politische Kraft in Deutschland bedeutend“, erklärte Professor

Dr. Mehrbach aus Sachsen – Anhalt. „Nur sind wir uns dessen leider nicht immer so recht

bewusst. Ich ermuntere Euch, noch mehr für das Selbstbewusstsein der Alten zu tun, damit

ihre Erfahrungen in der Politik zur Geltung gebracht werden.“

   

„Wir sind seit 35 Jahren dabei, mit Euch gemeinsam Brücken zu bauen zwischen Deutschland

und Polen. In Freiheit und Frieden können wir alles erreichen“, so die Botschaft von Janusz

Marszalek von der polnischen Senioren Union, die mit herzlichem Beifall bedacht wurde.

Die Landesdelegiertenversammlung beschloss eine Satzungsänderung, derzufolge ein

 

Mitgliederbeauftragter sowohl in den Landesvorstand, als auch in die Kreisvorstände der

Senioren- Union Brandenburg zu wählen ist.Von der Wahl eines Datenschutzbeauftragten

wurde Abstand genommen.

       

Für seine außerordentlichen Verdienste um die Stärkung des Landesverbandes der Senioren-

Union Brandenburg wurde Werner Pahnhenrich mit Konrad- Adenauer- Medaille der CDU

geehrt. Der Landesverband und die Partei würdigen damit die außerordentlichen Leistungen,

die Werner Pahnhenrich für die Union und für die älter werdenden Menschen in

 

Brandenburg in den vergangenen Jahren vollbracht hat.

   

Des weiteren wurden geehrt:

       

Bei der planmäßigen Landesvorstandswahl wurde Ingo Jansen mit überwältigender Mehrheit

(89,6%) las Landesvorsitzender der brandenburgischen Senioren- Union wieder gewählt. Als

Stellvertreter wurden Gewählt: Norbert Bienek, Karin Griesche, Detlef Henning und Ingrid

Scharf. Die Versammlung wählte Angelika Gebauer, Bernd Knoch, Erich Kühne, Ulrike

Königsfeld, Manfred Leitner, Klaus Marschner, Klaus- Dieter Menzel, Werner Pahnhenrich

und Norbert Schmidt als Beisitzer in den Landesvorstand.

   

Theresia Haidan erhielt das vertrauen als Landesschatzmeisterin, Bruno Schwaibold als

 

Schriftführer Jürgen Muschinsky als Mitgliederbeauftragter und Manfred Hildenbrand als

Vertreter in den Seniorenrat des Landes Brandenburg.

   

Für die Bundesdelegiertenversammlung der Senioren- Union wurden gewählt als Delegierte

Detlef Henning, Werner Pahnhenrich und Bruno Schwaibold. Ersatzdelegierte sind Karin

Griesche und Ingrid Scharf.

       

Als Brechungsprüfer wurden Renate Oppermann und Hans- Christian Stein gewählt. Das

Mandat des Partnerschaftsbeauftragten erhielt Angelika Neugebauer, Internet- Beauftragter

ist weiter Ingo Hansen.

       

Alter ist kein kein Stillstand. Mit diesem Motto im Herzen sangen die Delegierten zum Schluss

das Brandenburg- Lied und fuhren selbstbewusst und ermutigt zu neuen Taten nach Hause.

 

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Die Senioren -Union der CDU hat gemahnt, dass nur ein starkes
 und geeintes Europa
vor dem Hintergrund der globalen
politischen und wirtschaftlichen
Entwicklungen auf die Dauer
überleben kann.
Der Bundesvorsitzende der Senioren-
  Union der CDU, Professor Otto Wulff,
 erklärte am Freitag in Berlin,dass es      auch Deutschland
langfristig nur gut gehen
könne, wenn es
seinen Nachbarn in Europa gut gehe.
Dem Grundsatz der Senioren-Union gemäß, „Zukunft braucht Erfahrung"

und nach den schlimmen Erfahrungen, die die Älteren durch die Spaltung Europas erfahren hätten, müsse dringend mehr Solidarität und Einigkeit die Politik in Europa
bestimmen.
„Die Lösung der Asylfrage sei nur ein Teil der Probleme“, sagte Wulff,„und
könne nur gelöst werden, wenn alle Länder in Europa sich ihrer
Verantwortung bewusst seien.
Und in Europa gibt es “, so Wulff weiter, „in der Tat noch mehr Probleme, denen sich der Kontinent ausgesetzt sieht, und die sollen end ich wieder in den
Vordergrund der Politik gerückt werden!“
Berlin, 06.07.2018
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Der Bundesvorstand der Senioren- Union der CDU hat einstimmig beschlossen, Werner Pahnhenrich für seine außerordentlichen Verdienste um die Stärkung und Festigung des Landesverbandes der Senioren- Union Brandenburg die Konrad Adenauer Medaille zu verleihen.Die Auszeichnung wurde unter starken und anhaltenden Beifallsbekundungen der Landesdelegiertenversammlung der brandenburgischen Senioren- Union am 03. Juli 2018 in Potsdam vollzogen.

W
ir gratulieren unserem Werner von ganzem Herzen . Er hat es verdient, dass die Christlich
Demokratische Union seine hervorragenden Verdienste mit ihrer höchsten Auszeichnung anerkannt
und geehrt hat.Werner Pahnhenrich gehört unbestritten zu jenen Mitgliedern der Union, die durch ihre Tatkraft und durch ihre Ideen christlich- demokratische Politik nachdrücklich vertreten und mit nimmermüder Initiative in die Tat umsetzen. Vor allem in den letzten Jahren hat er sich um die Seniorenpolitik in Brandenburg und um die Stärkung des Landesverbandes der Senioren-Union
außerordentliche und bleibende Verdienste erworben, die unvergessen bleiben werden.
Wir wünschen Werner Pahnhenrich viel Glück und Erfolg im weiteren Leben und persönlich
Wohlergehen im Kreise seiner Familie. Wir bauen fest darauf, dass wir mit ihm und seiner
mitreißenden Willensstärke noch viele politische Erfolge in der Seniorenpolitik in
Brandenburg feiern können - immer auch im Geiste von Konrad Adenauer, der unser unvergessener, erster CDU- Vorsitzender und deutscher Bundeskanzler war
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Wofür steht die CDU Deutschlands? Antworten darauf soll das Grundsatzprogramm geben. Im Südwesten
mehren sich Stimmen nach einer Überarbeitung. Doch die Initiatoren sind sich uneins, ob dies im Sinne einer
konservativen Kehrtwende geschehen soll.
Nach den Niederlagen bei der Landtags- und der Bundestagswahl mehren sich in der Südwest-CDU die
Forderungen nach einem neuen Grundsatzprogramm für die Bundespartei. Justizminister Guido Wolf,
Agrarminister Peter Hauk, Landtagsfraktionsvize Winfried Mack, der Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß
und auch der Landeschef des CDU-Sozialflügels, Christian Bäumler, stellten sich am Freitag auf Anfrage hinter
das Ansinnen der CDU in Konstanz, beim Parteitag Ende Februar einen entsprechenden Vorstoß zu
unternehmen. Das aktuelle Grundsatzprogramm der CDU Deutschlands ist von 2007.
 
Die Stoßrichtung eines neuen Programms ist hingegen strittig. Bäumler betonte, dass es seiner Meinung nach
nicht um eine konservative Erneuerung der Partei gehen solle, sondern um eine Aktualisierung des Programms,
zum Beispiel in der Atompolitik oder auch im Hinblick auf die Digitalisierung. „Die Diskussion über ein
neues Grundsatzprogramm sollte nicht das Trojanische Pferd für eine konservative Kehrtwende der CDU sein“,
mahnte er.
Hingegen hatte CDU-Landesgeneralsekretär Manuel Hagel in den „Stuttgarter Nachrichten“ und der
„Stuttgarter Zeitung“ erklärt, der Vorstoß sei die Gelegenheit, dem Programm einen konservativen Impuls zu
geben, was die deutsche Identität und die Leitkultur betreffe. Justizminister Wolf sagte, es sei wichtig, dass in
der Partei darüber nachgedacht werde, was den „vielzitierten Markenkern der CDU“ ausmache. Agrarminister
Hauk meinte: „Ich finde es sehr gut, dass
die CDU
nach zehn Jahren, in denen viel passiert ist, wie zum Beispiel
die Finanzkrise und ihre Folgen oder das Thema Migration, ihr Profil schärft und an einigen Stellen neu justiert.Als Volkspartei müsse die CDU ihre Positionen wieder klarer formulieren.

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Otto Wulff: Einfach mal den Mund halten

 Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, hat Politiker von Union und SPD aufgefordert, während der laufenden Koalitionsverhandlungen Talkshows der Fernsehsender zu meiden. „Ich empfehle, vorübergehend einfach mal den Mund zu halten“, sagte Wulff am Donnerstag in Berlin. „Wem soll das nutzen, wenn sich Unterhändler, die eine Koalition bilden wollen, vor laufenden Kameras herumpoltern und Verhandlungsergebnisse in Abrede stellen.“

 

In der Sendung „Maischberger“ hatten sich am Mittwochabend der SPD-Politiker Ralf Stegner und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) auf offener Bühne einen hitzigen Schlagabtausch im „GroKo-Poker“ geliefert. „Es kann nicht sein, dass strittige Verhandlungen im Studio geführt werden. Das bietet dem Wähler ein Bild der Diffusion und gefährdet die Einigung“, mahnte Wulff zu mehr Disziplin. „Statt Randale und Skandalisierung brauchen wir nüchterne Beratungen. Politische Talkshows zielen in der Regel auf Unterhaltung - die Logik einer Show ist nicht die Logik der Politik“, sagte der Senioren-Vorsitzende. „Politische Talkshows dürfen politische Informationen nicht ersetzen.“

 

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Als „Kampfansage an die deutsche Politik“ hat der Bundesvorsitzende der Senioren -Union der
CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, den Versuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan
kritisiert, einen Keil zwischen Deutsche und Türken zu treiben. „Wenn Erdogan die
Deutschtürken auffordert, bei der Bundestagswahl CDU, SPD und Grüne nicht zu wählen, weil
diese Feinde der Türkei seien, ist das ein unzumutbarer Eingriff in die deutsche Souveränität“,
sagte Wulff am Montag in Berlin. „Deutsche und Türken müssen sich dem gemeinsam
entgegenstellen.“ Dass Erdogan den deutschen Außenminister Sigmar Gabriel persönlich als
nicht ebenbürtig verunglimpft habe, nannte Wulff einen nicht hinnehmbaren „Akt von
Selbstüberschätzung und Größenwahn“.
„Wenn Erdogan von den ‚Türken in Deutschland‘ spricht und deren Wahlreicht für sich und seine
Ziele einfordert, dann sollten sich die türkischstämmigen Deutschen einmal Gedanken darüber
machen, dass ein deutscher Pass den Inhaber auffordert, sich an das Grundgesetz zu halten und
nicht einem wildgewordenen Potentaten zu folgen“, sagte Wulff weiter.
Der Senioren-Vorsitzende appellierte an die Europäische Union, sich vom Autokraten Erdogan
nicht länger provozieren zu lassen. Erdogan verletze die Kriterien der EU zur Achtung der
Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit, sodass auch erwogen werden müsse, die EUBeitrittsverhandlungen
auszusetzen, sagte Wulff. Im Zusammenhang mit dem Ersuchen der
türkischen Regierung an die spanischen Behörden, den türkischstämmigen deutschen Erdogan-
Kritiker Dogan Akhanli an die Türkei auszuliefern, sprach Wulff von dem Versuch, „missliebige
Kritiker mundtot zu machen“. Wulff begrüßte es, dass die deutsche Bundesregierung alles
unternehme, um eine Auslieferung Akhanlis in die Türkei zu verhindern.
Berlin, 21.08.2017
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EUROPÄISCHE SENIOREN UNION (ESU)

Newsletter SENIOR INTERNATIONAL . Sonderausgabe   15.Mai 2017

 

Rückhalt für Sebastian Kurz im Seniorenbund

Wien (15.Mai.) Die Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes hat Sebastian Kurz

die Unterstützung ihrer Organisation signalisiert. Der Außenminister und Integrationsminister Österreichs war mit dem Votum des ÖVP-Bundesvorstandes einstimmig zum Geschäftsführenden Bundesparteiobmann (Vorsitzenden) der Österreichischen Volkspartei gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge   von Reinhold Mitterlehner an, der  das Amt des ÖVP-Vorsitzenden und Vize-Bundeskanzlers am 10. Mai niedergelegt hatte. Ingrid Korosec sagte namens des Seniorenbundes: „Jeder, dem die Zukunft unseres Landes am Herzen liegt, kann über diese Wahl nur froh sein“. Der 30jährige Kurz kündigte vor der Presse für die nächsten Wahlen des Nationalrates (Parlamentes) die Bildung einer „Liste Sebastian Sebastian Kurz – die neue Volkspartei“ an. Sie soll neben bewährten Mandatsträgern auch neuen demokratischen Kräften die Möglichkeit zum Mittun geben. Als Termin der vorgezogenen Wahlen wurde heute der Monat Oktober ins Gespräch gebracht. Kurz plädiert dafür, dass die von der Großen Koalition mit den Sozialdemokraten beschlossenen Vorhaben zuvor möglichst auf den Weg gebracht bzw. verwirklicht werden.

 

 

Glückwünsche an die CDU-Senioren

Brüssel/Düsseldorf (15.Mai.). Zum guten Abschneiden der CDU bei den Landtagswahlen im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen hat die ESU-Präsidentin an Dr. Bernhard Worms und „alle unsere CDU- Freunde“ eine Glückwunschadresse gerichtet. Das Wahlergebnis ( vorläufig:CDU 33 %, SPD 31.2 %) sei auch „eine Ermutigung für jeden in Europa, der an Demokratie und Europäische Werte glaubt“, stellte Prof. Dr. An Hermans (BR) fest. Sowohl Prof. Dr. Wulff, der Vorsitzende der CDU-Senioren, als auch Dr. Worms, dessen Vorgänger im Amt und seit 2002 ihr Ehrenpräsident, haben durch Vorträge für die Stimmabgabe zugunsten der CDU geworben.

Dem Partnerverband Nordrhein-Westfalen der Senioren-Union unter Vorsitz von Leonhard Kuckart ging auch eine Grußbotschaft des Brandenburger Landesvorsitzenden Ingo Hansen zu, der auch Mitgliederbeauftragter des Bundesvorstandes ist.

Umfragen zufolge, die Infratest dimag bei Wählern vornahm, trauen 52 % der CDU-Wähler am ehesten der CDU unter Armin Laschet „Lösungsvorschläge zu Sachfragen“ zu, und 59 % von ihnen gaben an, mit ihrer Stimmabgabe Angela Merkel stützen zu wollen. Von den 60- bis 69jährigen stimmten 35 % (6 % mehr als 2012) für die CDU, bei den über 70jährigen sogar 46 % (5 % mehr als 2012). Die SPD erreichte in der Altersgruppe 70+  eine Zustimmung von 34 %.

Armin Laschet steht seinen Worten zufolge  für Toleranz und Offenheit, bessere Bildungspolitik und viele neue, moderne Arbeitsplätze.

 

                      Macron und Merkel für EU-Modernisierung

Berlin/Paris (15.Mai). Beim Antrittsbesuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron bei der deutschen Regierung bestimmten die beiderseitigen Beziehungen und die Entwicklung der Europäischen Union den Gesprächsinhalt. Bundeskanzlerin Merkel und ihr Gast „sind bereit, zur Modernisierung der EU auch bestehende Verträge zu ändern“, hieß es am Abend im ARD Text.  Die Bundeskanzlerin wird mit dem Satz zitiert: „Wenn wir sagen können, warum, wozu, was die Sinnhaftigkeit ist, wird Deutschland jedenfalls dazu bereit sind.“ Von Macron heißt es an gleicher Stelle. „Für uns gibt es hier keinerlei Tabu“, und er sei „für eine Investitionsoffensive in der Eurozone“. ZDF text meldet, dass Macron eine EU will, die weniger bürokratisch ist, und ein Fahrplan für Projekte in der EU und der Eurozone beschlossen wurde, die nach den Parlamentswahlen in Frankreich gemeinsam angegangen werden.

Macron kündigte für sein Land „tiefgreifende Reformen“ auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet an, mit denen er der Massenarbeitslosigkeit entgegentreten und Europa neue Impulse geben möchte.

Kurz vor seiner Reise hat Macron den 46jährigen Abgeordneten Edouard Philippe zum Premierminister ernannt. Er gehört der Partei der Republikaner an. Wahlen zur Nationalversammlung werden im Juni stattfinden.

In Frankreich ist die Europäische Senioren Union bisher n i c h t präsent.

IMPRESSUM

Redaktion: ulrich.winz@web.de

ESU: Rue de Commerce / Handelsstraat 10; 1000 Brussels; Tel.: +32 2309 28 66;

                      Internet: www.esu-epp.eu; Facebook.com/esu.eu; Twitter: esu_ep
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Die Opposition gegen das Unrecht wuchs auf in den Kirchen der DDR

Strausberg – Am 18. Mai 2017 sprach der ehemalige Minister für Abrüstung und Verteidigung,Rainer Eppelmann, mit Mitgliedern der Senioren- Union Märkisch- Oderland, von denen einige mit ihm den Weg durch die stürmischen Zeiten der friedlichen Revolution gegangen waren. Thema war die Rolle der Kirchen in der ehemaligen DDR. Die Kirchen nahmen bekanntlich in dem auf atheistische Erziehung orientierten Staat ständig eine besondere Rolle ein. Sie waren immer und dazu in wachsendem Maße die einzigen Orte, wo man mehr oder weniger frei politische und weltanschauliche Ansichten äußern konnte.
Aus der Sicht von Rainer Eppelmann ließ die DDR durch die Schulen, die Medien und andere Mittel der öffentlichen Meinungsbildung den Kirchen immer weniger Spielraum. Allerdings ließ sie die Kirchen intern gewähren, weil sie zu den sicheren und unverzichtbaren Devisenbringern des Staates gehörten.
Diese ambivalenten Optionen wurden bis weit über die Grenzschließung 1961
hinaus praktiziert.
Erst 1978 begannen sich die Dinge zu wandeln. 1969 wurde der Bund der
evangelischen Kirchen in der DDR gegründet. Unter Kasner und Schönherr kam sogar die „Kirche im Sozialismus“ ins Gespräch. Bischof Leich aus Thüringen erklärte diesen Begriff zumindest als missverständlich. Die Realitäten des Klimas in den Kirchen in der DDR ließen sich allerdings schon damals mit den Worten beschreiben: „Das Verhältnis von Kirche und Staat in der DDR ist so gut
oder so schlecht, wie es sich vor Ort abspielt“.
Die DDR machte im Zuge der Reformations- und Lutherjubiläen Schritte auf Luther zu. Sie versuchte aus ihrer „klassenbezogenen“ Sicht Luther zu vereinnahmen, obwohl Thomas Müntzer für sie immer derjenige war, der im „revolutionären Geschichtsbild der Epoche“ viel besser untergebracht werden konnte als Martin Luther. Rainer Eppelmann nahm auch zu den Debatten Stellung, die seiner Zeit zur Gottesdienstdefinition geführt wurden.
Gott sei dank konnte es vermieden werden, dem verlangen der DDR nach einer
solchen Definition nachzugeben.Das hätte dem Staat eine handhabe dafür geliefert zu entscheiden, was in den Gottesdienst hineingehört und was nicht.Durch diese offen gehaltene Frage wurde es in den 80er Jahren möglich, in den Kirchen Platz für Friedensgespräche und Menschenrechtsdebatten
zu finden. Auf diese Weise konnte das alternative Denken in der DDR in den Kirchen Fuß fassen.
Hier konnten die Ziele der „friedlichen Revolution“ formuliert und später Schritt für Schritt in Szene gesetzt werden.
Die Kirchen in der DDR wurden zunächst unmerklich später immer deutlicher zur Basis dessen, was von Ostdeutschland her in die Wiedervereinigung des Vaterlandes eingebracht werden konnte.
Darauf können wir zu Recht stolz sein, so das abschließende Fazit, das von Rainer Eppelmann und seinen Zuhörern geteilt wurde.
ml
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„Man wird nicht älter sondern besser!“

                              (Theodor Fontane)

 

Ich denke Fontane hat Recht. Die Worte könnten auch für die Seniorinnen und

Senioren der CDU-Seniorengruppe Lychen stehen. 16 Senioren treffen sich einmal im Monat bei Kaffee und Kuchen, um sich auszutauschen, Gespräche über Politik und den ganz gewöhnlichen Alltag und über die Heimatstadt zu führen. Soweit es die Gesundheit und Mobilität zulässt, werden ebenfalls sehr gern Veranstaltungen des CDU-Kreisverbandes der Seniorenunion wahrgenommen, u.a. der Uckermark-Tag und die zentrale Weihnachtsfeier. Eine Rege Beteiligung erfolgte bei der Unterschriftensammlung betreffs der Kreisgebietsreform.

Uns bewegen aber vor allem kommunale Belange sowie das politische Geschehen im Land Brandenburg und ganz Deutschland. Dazu laden wir gern Abgeordnete der Stadt Lychen, des Landtages und des Bundestages ein. Sehr interessant und informativ waren die Gesprächsrunden mit der Lychener Bürgermeisterin Frau Carola Gundlach. Es ist wichtig, dass die ältere Generation sich mit ihrem Wissen und ihren Anliegen einbringt und gehört wird. Die jahrelangen Erfahrungen, Sichtweisen und der Wille auch im Alter noch aktiv tätig zu sein, sind Jungbrunnen und Erfüllung. Das Zusammensein im Monat März fand in der „Mühlenwirtschaft“ in der Mühle in Lychen statt. Das Restaurant eröffnete außer den regulären Öffnungszeiten für die Seniorinnen und Senioren. Kaffee und Kuchen mundeten allen. Es wurde über den Arbeitsplan und die nächsten Aktivitäten gesprochen. Auf dem Programm bis Juni stehen Besichtigungen des „Rehhofes“ in Rutenberg und der Tischlerei Jähnke in Templin, Gespräche mit den CDU-Abgeordneten J. Köppen und H. Wichmann. Im zweiten Halbjahr 2017 sind Gespräche und Vorträge über die rechtlichen Grundlagen zur Patientenverfügung und die Betreuungsvollmacht geplant. Das sind wichtige Themen gerade für die ältere Generation. Auch eine Weihnachtsfeier ist wieder geplant. Ein Dank für die gute Bewirtung und die zur Verfügungstellung von Räumlichkeiten geht an den Wirt und sein Team des Sportbistro „Easy“. Wer Interesse hat, sich im Alter noch aktiv zu betätigen, aber auch die Gemütlichkeit und das Miteinander pflegen möchte, ist gern bei uns als Gast aber auch als Mitglied gesehen. Interessenten melden sich bitte beim Vorsitzenden Herrn Wilfried Herwig.

„Das Gestern ist fort – das Morgen nicht da. Leb‘ also heute!“

(Pythadoras von Samos)

Also packen wir es an!

 

Monika Herzog

OV Lychen

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