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18.03.2019
EUROPÄISCHE SENIOREN UNION (ESU)
 PRAG.

Die Europäische Senioren Union sieht im Gelingen der Wahlen zum Europäischen Parlament derzeit ihre wichtigste Aufgabe.
Die vom 22. bis 24. Februar  in Prag versammelten Repräsentanten der Leitungsgremien (Präsidium und Exekutivkomitee) sowie die zu einer Regionalkonferenz angereisten Mitglieder aus Tschechien und weiteren 14  Ländern sind sich darin einig: Die Situation auf unserem Kontinent verlangt nach entschlossenem politischem Handeln hin zu einem „Besseren Europa“, wofür Manfred Weber als Spitzenkandidat der EVP steht.

Wie dessen Wahlkampfmanager Dara Murphy mitteilte, ist Weber derzeit tagaus tagein in Europa unterwegs. Getreu seinem Versprechen nach seiner Wahl in Helsinki (November 2018), im direkten Kontakt mit den Bürgern deren Meinungen und Vorschläge zu erfragen. Bis Ostern will er überall gewesen sein.

 

 Wie eingangs die ESU-Präsidentin An Hermans erklärt hatte, geht es jetzt vorrangig um jede Stimme für die Kandidaten der Europäischen Volkspartei. Ob ihr auch künftig 51 Mitgliedsparteien aus 27 Staaten angehören werden, was sie zur stärksten politischen Kraft im EU-Parlament macht, sei noch nicht entschieden, so Murphy. Weber sei offen auch für Partnerschaften mit anderen Fraktionen, z.B. den Grünen und Liberalen.                                                                                                     
Murphy dankte der ESU-Spitze für ihr Engagement in der Kampagne. Es spiegele sich im Entwurf des Wahlprogramms, das voraussichtlich am 20. März präsentiert wird. Gegenüber dem ersten Entwurf sei die Zahl der Politikbereiche reduziert und der Subsidiarität mehr Platz gegeben worden. Die EVP misst der Tumorforschung und- behandlung große Bedeutung zu und will hohe Standards der Gesundheitspolitik durchsetzen. Sie plädiert für die Stärkung der äußeren und inneren Sicherheit und damit für jeden Bürger, wozu die koordinierte Außenpolitik und Fortschritte bei der Bewahrung der Schöpfung gehören. Murphy regte an, im Kontakt mit potenziellen Wählern auch die in der EU erzielten Ergebnisse zu benennen. Europa sei nicht das Problem, sondern die Lösung. „Wir sind gut, müssen aber besser werden“!

Aus der Überzeugung, dass die Wahlen an der Basis gewonnen werden,

hat sich der slowakische Mitgliedsverband entschlossen, einen eigenen Kandidaten für das EU-Parlament zu nominieren: