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Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, hat Politiker von Union und SPD aufgefordert, während der laufenden Koalitionsverhandlungen Talkshows der Fernsehsender zu meiden. „Ich empfehle, vorübergehend einfach mal den Mund zu halten“, sagte Wulff am Donnerstag in Berlin. „Wem soll das nutzen, wenn sich Unterhändler, die eine Koalition bilden wollen, vor laufenden Kameras herumpoltern und Verhandlungsergebnisse in Abrede stellen.“

 In der Sendung „Maischberger“ hatten sich am Mittwochabend der SPD-Politiker Ralf Stegner und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) auf offener Bühne einen hitzigen Schlagabtausch im „GroKo-Poker“ geliefert. „Es kann nicht sein, dass strittige Verhandlungen im Studio geführt werden. Das bietet dem Wähler ein Bild der Diffusion und gefährdet die Einigung“, mahnte Wulff zu mehr Disziplin. „Statt Randale und Skandalisierung brauchen wir nüchterne Beratungen. Politische Talkshows zielen in der Regel auf Unterhaltung - die Logik einer Show ist nicht die Logik der Politik“, sagte der Senioren-Vorsitzende. „Politische Talkshows dürfen politische Informationen nicht ersetzen.“

 

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die CDU-Landesverbände von Berlin und Brandenburg vertiefen die langjährige und enge Zusammenarbeit. Das vereinbarten die beiden CDU-Landesvorsitzenden, Prof. Monika Grütter MdB und Ingo Senftleben MdL, am gestrigen Abend. Die Kooperation sieht beispielsweise die Bildung eines Fachausschusses „Metropolregion Berlin/Brandenburg“ vor, der alle sechs Monate abwechselnd in Berlin oder Brandenburg zusammenkommt. Darüber hinaus treffen sich die Präsidien beider CDU-Landesverbände regelmäßig, um über Themen besonders hoher Priorität zu sprechen.
 
Unser Landesvorsitzende Ingo Senftleben sagt dazu: "Berlin und Brandenburg bilden zusammen eine starke und dynamische Metropolregion. Eine strukturierte Zusammenarbeit der beiden Landesregierungen findet jedoch derzeit nicht statt. Gute Nachbarschaft funktioniert aber nur, wenn man sich verlässlich abstimmt und neue Aufgaben anpackt. Als CDU Berlin und Brandenburg vertiefen wir unsere langjährige und enge Zusammenarbeit. Wir haben zum Beispiel mit der gemeinsamen Entwicklungsstrategie für den Schienenpersonennahverkehr bereits bewiesen, dass durch gemeinsame Vereinbarungen bessere Lösungen für die Pendler möglich sind. Wir leisten unseren Beitrag, dass Berlin und Brandenburg gemeinsam stark sind.“

 
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Steeven Bretz
 
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Pressemitteilung

 

 

 

Otto Wulff: Bürger fordern Ende der Hängepartie zur Regierungsbildung

 

 

Nach dem Ja der Sozialdemokraten zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union, dringt der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, auf eine zügige Einigung zur Bildung einer Großen Koalition. „Europa kann sich eine lange Hängepartie in Deutschland angesichts der großen Herausforderungen nicht leisten“, mahnte Wulff am Montag in Berlin.

 

Wulff begrüßte es als „Sieg der Vernunft“, dass sich die SPD auf ihrem Sonderparteitag in Bonn für die Aufnahme von Verhandlungen über einen Koalitionsvertrag ausgesprochen hatte. „Auch die Älteren würden von einer Vereinbarungen erheblich profitieren“, sagte Wulff. „Die Bürgerinnen und Bürger verlangen, dass eine neue stabile Regierung endlich die Arbeit aufnimmt.“

 

„Die erneuten SPD-Forderungen, wie eine Bürgerversicherung durch die Hintertür, sind an sich kalter Kaffee. Sie verursachen nur Mehrkosten für die Beitragszahler.“, sagte Wulff. Bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen sei vor allem die weitere Stärkung der Pflege hervorzuheben. „Aufgrund des drohenden Pflegenotstands ist eine milliardenschwere, zusätzliche Kraftanstrengung notwendig, um eine Katastrophe in der Pflege zu verhindern. Das Sondierungsergebnis bietet dafür eine gute Grundlage.“

 

 

 

 

 

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Die Braunkohle ist mit einem Anteil von gut 23 Prozent nach wie vor eine tragende Säule der deutschen Energieversorgung. Mit dem beschlossenen Ende der Kernenergienutzung gewinnt die Stromerzeugung aus heimischer Braunkohle an Bedeutung. 

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Die Senioren Union der CDU hat Kabelnetzbetreiber für Fernsehsender kritisiert, zu wenig Rücksicht auf ältere und technisch unerfahrene Kunden zu nehmen. Bei der jüngsten Umstellung der Sendeplätze des Kabelnetzanbieters Unitymedia in NRW seien unzählige Senioren mit der Sendersuche hilflos überfordert gewesen, sagte

der Bundesvorsitzende der Senioren Union, Professor Dr. Otto Wulff, am Mittwoch in Berlin. „Viele mussten auf eigene Kosten Fernseh - Techniker beauftragen, um nach dem Totalausfall die neuen Sendeplätze einzustellen oder sie saßen vor schwarzen Bildschirmen.“ Wulff berichtete von zahlreichen Beschwerden der Senioren.

Nach Abschaltung der analogen TV Sender hatte Unitymedia eine umfassende Neuordnung der Sendeplätze vorgenommen. Weil viele Kunden nach einer technischen Panne des Betreibers anschließend die Programme nicht mehr fanden, empfahl Unitymedia einen Senderdurchlauf oder notfalls einen Reset auf die Werkseinstellungen sowie eine Meldung auf der Hotline. Das führte auf der Hotline zu langen Wartezeiten. „Es darf nicht sein, dass gerade ältere Fernsehzuschauer mit dem Problem der Umstellung allein gelassen werden“, klagte Wulff. Nicht nur die Kabelnetzbetreiber müssten endlich mehr Rücksicht auf ältere Kunden nehmen. „Der Service Gedanke spielt bei technischen Anbietern oft kaum noch eine Rolle. Mit Blick auf die besonders älteren Menschen entstehenden Kosten ist das Verhalten der Kabelnetzbetreiber umso gründlicher zu beobachten, da diesen Kosten augenscheinlich egal sind, die sie nicht zu tragen haben“, sagte Wulff. Unitymedia will in den nächsten Wochen auch die Sendeplätze in Hessen und Baden Württemberg umstellen.

 

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Als „Kampfansage an die deutsche Politik“ hat der Bundesvorsitzende der Senioren -Union der
CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, den Versuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan
kritisiert, einen Keil zwischen Deutsche und Türken zu treiben. „Wenn Erdogan die
Deutschtürken auffordert, bei der Bundestagswahl CDU, SPD und Grüne nicht zu wählen, weil
diese Feinde der Türkei seien, ist das ein unzumutbarer Eingriff in die deutsche Souveränität“,
sagte Wulff am Montag in Berlin. „Deutsche und Türken müssen sich dem gemeinsam
entgegenstellen.“ Dass Erdogan den deutschen Außenminister Sigmar Gabriel persönlich als
nicht ebenbürtig verunglimpft habe, nannte Wulff einen nicht hinnehmbaren „Akt von
Selbstüberschätzung und Größenwahn“.
„Wenn Erdogan von den ‚Türken in Deutschland‘ spricht und deren Wahlreicht für sich und seine
Ziele einfordert, dann sollten sich die türkischstämmigen Deutschen einmal Gedanken darüber
machen, dass ein deutscher Pass den Inhaber auffordert, sich an das Grundgesetz zu halten und
nicht einem wildgewordenen Potentaten zu folgen“, sagte Wulff weiter.
Der Senioren-Vorsitzende appellierte an die Europäische Union, sich vom Autokraten Erdogan
nicht länger provozieren zu lassen. Erdogan verletze die Kriterien der EU zur Achtung der
Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit, sodass auch erwogen werden müsse, die EUBeitrittsverhandlungen
auszusetzen, sagte Wulff. Im Zusammenhang mit dem Ersuchen der
türkischen Regierung an die spanischen Behörden, den türkischstämmigen deutschen Erdogan-
Kritiker Dogan Akhanli an die Türkei auszuliefern, sprach Wulff von dem Versuch, „missliebige
Kritiker mundtot zu machen“. Wulff begrüßte es, dass die deutsche Bundesregierung alles
unternehme, um eine Auslieferung Akhanlis in die Türkei zu verhindern.
Berlin, 21.08.2017
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Sehr geehrte Damen und Herren,
es sind nur noch wenige Wochen bis zur Bundestagswahl und rund 61,5 Millionen
Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Die größte Altersgruppe
stellen hierbei die über 70-Jährigen, die rund 20 Prozent ausmachen bzw. jeden fünften
Wahlberechtigten.
In Kürze werden die Wahlbenachrichtigungen durch die Gemeindebehörden versandt, was
gleichzeitig auch der Startschuss für die Briefwahl ist. Der Anteil der Wählerinnen und
Wähler, die Briefwahl machen, ist kontinuierlich gestiegen: Bei der Bundestagswahl 2013
lag er bereits bei 24,3 Prozent – jeder Vierte wählte also per Brief.
Die Bedeutung der Briefwahl für einen Wahlerfolg ist nicht zu unterschätzen und so
möchten wir Ihnen Materialien zur Verfügung stellen, die zum einen auf die Relevanz und
zum anderen auf den Ablauf der Briefwahl eingehen. Beide Info-Blätter übersenden wir
Ihnen mit anbei.
- 2 -
Auch beginnt mit der Briefwahlphase der Tür-zu-Tür-Wahlkampf. Connect17 ist der neue
Kampagnenservice, der aus dem Team Deutschland weiterentwickelt wurde und der
unsere Kandidatinnen und Kandidaten einerseits online in sozialen Netzwerken
unterstützt, andererseits aber auch beim Tür-zu-Tür-Wahlkampf berät.
Es würde uns sehr freuen, wenn Sie ein wichtiger Bestandteil von Connect17 werden und
den Tür-zu-Tür-Wahlkampf zahlreich unterstützen. Alle Informationen hierzu erhalten Sie
bei Ihrem Wahlkampfleiter bzw. CDU-Kreisgeschäftsführer vor Ort.
Bei der Bundestagswahl sind mehr als 36 Prozent der Wahlberechtigten über 60 Jahre alt.
Seniorinnen und Senioren sind die verlässlichsten Wähler der CDU und Garanten für einen
Wahlerfolg.
Wir dürfen uns nicht auf den guten Umfrageergebnissen ausruhen, sondern müssen die
Wählerinnen und Wähler mobilisieren und davon überzeugen, per Briefwahl oder am
24. September im Wahllokal direkt beide Stimmen der CDU zu geben.
Für Ihren Einsatz im Wahlkampf wünschen wir Ihnen maximale Erfolge!
Mit freundlichen Grüßen
Jan Peter Luther
Bundesgeschäftsführer
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Meine sehr geehrte Damen und Herren,


vor 25 Jahren entstand mit der

Senioren Union Potsdam und

Potsdam-Mittelmark etwas

Besonderes – eine Vereinigung

innerhalb der CDU, die sich als starkes

Bindeglied zwischen Ost und West

inzwischen erwiesen

hat.                                         

Zu verstehen, was daran besonders

war, scheint mit zunehmendem

zeitlichem Abstand immer weniger

verständlich zu werden. Deshalb ist es

umso wichtiger, uns die Geschehnisse

vor einem Vierteljahrhundert vor

Augen zu führen, um auch die

Bedeutung der Aufgabe ermessen zu

können, der sich die Senioren Union

Potsdam verschrieben

hat.                                         

An ihrem Gründungstag lag der Fall

der Mauer drei Jahre zurück. Es war

eine unglaublich überwältigende

Erfahrung, dass friedliche Proteste

eine Kraft entfalten konnten, die ein

ganzes Staatssystem zum Einsturz

brachte.                                                    

So machten sich viele eben auch

daran, die gewonnene Freiheit nicht

nur zu erspüren, sondern sie auch zu

nutzen – für einen persönlichen und

für einen gesellschaftlichen

Neuanfang.                                                                                                       

Die Idee zu einer Senioren Union in

der CDU gab es bereits 1985 Zur

Gründung der Senioren Union

Deutschlands kam es jedoch erst am

20.April 1988 in Bonn .
                                                                      Erst im Zuge des politischen Umbruchs

wurde dann die  Senioren Union der

CDU –Ost, wie man sich damals noch

nannte, dann am 18.April 1990 im

Jakob-Kaiser Haus in Berlin

Realität.                                                                                                               

Die Senioren Union Potsdam engagiert

sich seit ihrer Gründung vor 25 Jahren

in der politischen und kulturellen

Bildung, insbesondere bei Senioren in

und um Potsdam


Sie betont die Gemeinsamkeiten, die

uns in Deutschland verbinden, nicht

die Unterschiede.                                                
Was Zivilcourage zu bewegen vermag,

daran sollten und müssen wir immer

wieder aufs Neue erinnern. Nun

scheint die Gefahr des Vergessens in

diesen Tagen wieder größer zu sein, an

denen wir uns ja auf so vielerlei Weise

die Ereignisse vor 25 Jahren

vergegenwärtigen.                                                         
Erinnerung – das wird auch in Zukunft

die Aufgabe sein – ist aber auch

jenseits von Jubiläen wachzuhalten.

Geschichte wirkt schließlich in unseren

Alltag hinein. Wer sie kennt, versteht

vieles besser, kann Situationen leichter

einschätzen und angemessener

reagieren. Das Wissen über das Woher

stärkt die Gewissheit über das Wohin                                                              Viele Angebote in der Senioren Union

Potsdam und Potsdam-Mittelmark

wenden sich besonders an die älteren

Menschen, die die Ereignisse 1989

und 1990 selbst miterlebt haben.

Wir können uns in vergangene Zeiten

zurückversetzen; und wir können uns

an unsere Gefühle und Gedanken von

damals erinnern. Wir können uns aus

eigener Erinnerung klarmachen, was

sich alles verändert hat, wie viele

Hoffnungen und Träume sich erfüllt

haben: Träume von einem

selbstbestimmten Leben, von einem

Beruf eigener Wahl, Träume von einer

intakten Umwelt mit sauberen Flüssen

und sauberer Luft, Träume von

sanierten Städten und Dörfern,

Träume vom Reisen und, ja, auch

Träume davon, ein vielfaches

Getrenntsein zu überwinden.



Die Deutsche Einheit wird Umfragen

zufolge heute so positiv wie noch nie

gesehen. Bei den Antworten auf

 Fragen nach Lebens- und

Wertevorstellungen lassen sich zwar

immer noch Unterschiede, aber immer

weniger Unterschiede zwischen Ost

und West feststellen.                                                                              Unter Den 16- bis 29-Jährigen gibt eine

Mehrheit der Befragten an, die

Unterschiede zwischen Nord- und

Süddeutschland seien größer als die

zwischen Ost- und Westdeutschen –

man könnte sagen: die Bayern haben

es wieder einmal geschafft.                                                                       Solche Umfrageergebnisse zeigen, dass die

Wunden der jahrzehntelangen Teilung

heilen.                                                          
Meine sehr verehrten Damen und

Herren, die Senioren Union Potsdam

und Potsdam-Mittelmark tragen auch

das ihre dazu bei, über die

katastrophale und ignorante

Brandenburger Politik der Rot-roten

Landesregierung zu informieren,

Bürgerinnen und Bürger näher an die

Senioren Union der CDU

heranzuführen,  sei es in

Diskussionsrunden oder bei Online-

Aktivitäten in sozialen Netzwerken, bei

denen sich die Senioren über mediale

Inhalte austauschen und diese auch

kommentieren können.
                  
                                                                                   Möge
Die Senioren Union Potsdam und

Potsdam-Mittelmark durch die Landes

CDU, Förderer und Partner auch

künftig viel Unterstützung -vielleicht

auch in Form von neuen Mitgliedern

erhalten.                                                                                                

Herrn Dr.Friedrich Donepp als

Kreisvorsitzenden von Potsdam und

Frau Ingrid Scharf als Kreisvorsitzende

von Potsdam-Mittelmark sowie den

jeweiligen Vorstandsteams, danke ich

für die hervorragende Arbeit der

letzten Jahre.                                           

Ich wünsche ich Ihnen beiden, dass die

Senioren Union Potsdam und

Potsdam-Mittelmark ihrem Anspruch

weiter gerecht werden kann, das

Verständnis zwischen Alt und Jung zu

fördern. Denn auch 25 Jahre später ist

diese Aufgabe eine, die dringend der

Bearbeitung  bedarf .

Herzlichen Glückwunsch, alles Gute,

viel Kraft für die weitere Arbeit.

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25.06.2017
Beamtenbesoldung

Besoldungsstreit zwischen der rot-roten Landesregierung und den Gewerkschaften in Brandenburg

Landesverband der Senioren-Union Brandenburg

stellt sich ultimativ hinter die CDU des Landes Brandenburg

 

Der Landesverband der Senioren-Union Brandenburgunterstützt mit Nachdruck die Bemühungen der CDU Brandenburg und hier insbesondere der CDU-Fraktion des Landtags, bei der Debatte um die Besoldung der Beamten des Landes Brandenburg.

 

Es ist richtig, dass die CDU weiterhin klar macht, dass sie hinter den Gewerkschaften steht und diese bei der Durchsetzung ihres berechtigten Anliegens unterstützt. Dabei ist besonders herauszustellen, dass es hier nicht um Privilegien der Beamten geht, sondern um Gerechtigkeit und Anspruch auf faire Behandlung dieser Personengruppe durch die rot-rote Landesregierung. Hinterzimmergespräche, in denen Einzelentscheidungen für bestimmte Beamtengruppen getroffen werden, darf es genau so wenig geben, wie ein weiteres Zerfleddern des Besoldungsgefüges.

 

Um einer beginnenden Neiddebatte in der Bevölkerung vorzubeugen (Geld für Beamte in Millionenhöhen anstatt desolate Schulen zu reparieren) empfiehlt die Senioren-Union der Mutterpartei öffentlich zu machen, wie hoch sich die Summe der den Landesbeamten durch die Landesregierung in den Jahren 2004 bis 2014 rechtswidrig vorenthaltenden Zahlungen tatsächlich beläuft. Dem Benehmen nach soll es sich um bis zu 10.000 Euro pro Beamten handeln. Nur durch diese Offenheit kann bei der Bevölkerung ein Verständnis für die Höhe des Ausgleichs an die Beamten erreicht und das Agieren der CDU richtig verstanden werden.

 

Werner Pahnhenrich

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Beschlüsse des Bundesvorstandes
19. und 20. Juni 2017

Senioren wollen stärker beteiligt werden

Die Senioren-Union der CDU will nach einem Wahlsieg der Union im Bund an künftigen
Koalitionsverhandlungen beteiligt werden. Da die Älteren schon bei den jüngsten
Landtagswahlen ein Garant für ein gutes Stimmenergebnis der CDU gewesen sind, wollen
die Älteren auch im Programm einer neuen Bundesregierung die Interessen der Senioren
einbringen. Die Senioren-Union appelliert deshalb an die Führung der CDU, die Vertreter
der Älteren enger in die Beratungen über den künftigen Kurs der Bundesregierung
einzubinden. In einer älter werdenden Gesellschaft ist die Partei gut beraten, das große
Mobilisierungspotenzial der Senioren-Union zu nutzen und die aktive Mitwirkung der
Älteren bei Entscheidungen zu fördern.

Ländlicher Raum – ein zentrales Thema der nächsten Jahre


Die Menschen im ländlichen Raum dürfen nicht das Gefühl haben, abgehängt zu werden.
Deshalb fordert die Senioren-Union, dass eine neue Bundesregierung Konzepte vorlegt,
die die ärztliche Versorgung, das kulturelle Angebot und den öffentlichen
Personennahverkehr im ländlichen Raum sichern helfen. Die Bewahrung der Attraktivität
der Regionen abseits der großen Ballungsräume wird eine der zentralen Aufgaben der
nächsten Jahrzehnte. Das Ehrenamt als Seele des ländlichen Raums braucht mehr
politische Unterstützung, damit die ländlichen Regionen auf Dauer lebensfähig bleiben
und die Bürger und Bürgerinnen ihre Heimat behalten können.

Deutschland braucht Europa

Drei Monate vor der Bundestagswahl warnt die Senioren-Union die Wählerinnen und
Wähler vor einem Erstarken der extremen Kräfte von links und rechts. Die Linkspartei wie
die rechtsextreme AfD kämpfen gegen ein geeintes Europa und setzen auf nationale
Lösungen. Wir Älteren fordern aber trotz aller Rückschläge wie dem britischen Brexit eine
Rückbesinnung auf ein gemeinsames Europa. Die Europäer müssen ihr Schicksal selbst in
die Hand nehmen und können sich nicht mehr allein auf die Vereinigten Staaten verlassen.
Ein wichtiger Schritt wäre die Zusammenführung von Europas Armeen in einer
gemeinsamen Streitkraft, um die Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit Europas dauerhaft
zu gewährleisten.
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