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Presse
10.07.2018, 09:56 Uhr
Landesdelegiertenversammlung am 03.07.2018

Gerade in den Stunden, da der unselige Streit in

     

der Regierungskoalition

       

zur Flüchtlingspolitik beigelegt worden war, traf die

     

brandenburgische Senioren- Union zu ihrer planmäßigen

   

Landesdelegiertenversammlung in der Landeshauptstadt Potsdam zusammen.

 
           

„Das Wichtigste ist, zu alter Berechenbarkeit und Stabilität zurückgekehrt zu sein.“Das

 

erklärte der CDU- Landesvorsitzende, Ingo Senftleben. „Wir sind doch vor allem deshalb die

angesehene Volkspartei in Deutschland, weil das Volk und seine Interessen bei uns ganz oben

stehen. Produktiver Streit gehört natürlich zur Demokratie. Aber Streit fördert eben das

 

Ansehen nicht, wenn man sich in aller Öffentlichkeit gegenseitig niedermacht.

 

Wer wie wir Deutschland und seine Interessen glaubhaft vertreten will, der muss vor allem

auch an Europa denken. Dieser Grundsatz muss vor allem in unserer Politik hoch gehalten

werden.

         

Dabei würde es uns gut zu Gesicht stehen, wenn wir unsere bewährten Umgangsformen

wahren. Wie in einer gut gehenden Familie müssen wir Vertrauen leben, wenn wir Vertrauen

gewinnen wollen. Das Volk muss wissen, was wir wollen. Wir müssen für die Menschen Politik

machen und zeigen, dass man uns vertrauen, dass man mit uns rechnen kann. Auch im

 

Landtag brauchen wir eine neue Debattenkultur. Entscheidend muss nicht sein, von wem ein

Vorschlag kommt, sondern was gut ist für Brandenburg.

   

Über unsere Ziele werden wir niemanden im Unklaren lassen. Wir wollen und werden 2019

die Wahlen in Brandenburg gewinnen. Dazu werden wir noch enger zusammenrücken und

selbstbewusst auftreten, für ein neues, attraktives Land Brandenburg.

   
           

Die Versammlung quittierte diesen Aufruf des CDU- Vorsitzenden mit starkem, lang

 

anhaltendem Beifall. Die Senioren- Union Brandenburg ist sich ihrer Kampfkraft bewusst.

Wie uns auch der Landesvorsitzende von Nordrhein- Westfalen, Helge Benda, bestätigte,

können wir mit Stolz darauf verweisen, „so gut beieinander zu sein, wie wir es sind. Die

 

Zukunft braucht unsere Erfahrung. Vergesst die Alten nicht. Sie entscheiden die Wahlen, vor

allem auch die im Jahre 2019.“

       

Aus Nordrehein Westfalen kam auch der Vorschlag, dem Rheinländer Beispiel zu folgen und

Seniorenämter in den Landkreisen zu schaffen. Die Kölner Senioren können zum Beispiel mit

ihren Problemen im Amt anrufen, dann kommt man zu ihnen nach Hause und es wird ihnen

geholfen. Spätestens, wenn wir die Regierungsverantwortung in Brandenburg haben, werden

wir dieses Problems angehen und lösen.

     

„Wir, die Senioren, sind als politische Kraft in Deutschland bedeutend“, erklärte Professor

Dr. Mehrbach aus Sachsen – Anhalt. „Nur sind wir uns dessen leider nicht immer so recht

bewusst. Ich ermuntere Euch, noch mehr für das Selbstbewusstsein der Alten zu tun, damit

ihre Erfahrungen in der Politik zur Geltung gebracht werden.“

   

„Wir sind seit 35 Jahren dabei, mit Euch gemeinsam Brücken zu bauen zwischen Deutschland

und Polen. In Freiheit und Frieden können wir alles erreichen“, so die Botschaft von Janusz

Marszalek von der polnischen Senioren Union, die mit herzlichem Beifall bedacht wurde.

Die Landesdelegiertenversammlung beschloss eine Satzungsänderung, derzufolge ein

 

Mitgliederbeauftragter sowohl in den Landesvorstand, als auch in die Kreisvorstände der

Senioren- Union Brandenburg zu wählen ist.Von der Wahl eines Datenschutzbeauftragten

wurde Abstand genommen.

       

Für seine außerordentlichen Verdienste um die Stärkung des Landesverbandes der Senioren-

Union Brandenburg wurde Werner Pahnhenrich mit Konrad- Adenauer- Medaille der CDU

geehrt. Der Landesverband und die Partei würdigen damit die außerordentlichen Leistungen,

die Werner Pahnhenrich für die Union und für die älter werdenden Menschen in

 

Brandenburg in den vergangenen Jahren vollbracht hat.

   

Des weiteren wurden geehrt:

       

Bei der planmäßigen Landesvorstandswahl wurde Ingo Jansen mit überwältigender Mehrheit

(89,6%) las Landesvorsitzender der brandenburgischen Senioren- Union wieder gewählt. Als

Stellvertreter wurden Gewählt: Norbert Bienek, Karin Griesche, Detlef Henning und Ingrid

Scharf. Die Versammlung wählte Angelika Gebauer, Bernd Knoch, Erich Kühne, Ulrike

Königsfeld, Manfred Leitner, Klaus Marschner, Klaus- Dieter Menzel, Werner Pahnhenrich

und Norbert Schmidt als Beisitzer in den Landesvorstand.

   

Theresia Haidan erhielt das vertrauen als Landesschatzmeisterin, Bruno Schwaibold als

 

Schriftführer Jürgen Muschinsky als Mitgliederbeauftragter und Manfred Hildenbrand als

Vertreter in den Seniorenrat des Landes Brandenburg.

   

Für die Bundesdelegiertenversammlung der Senioren- Union wurden gewählt als Delegierte

Detlef Henning, Werner Pahnhenrich und Bruno Schwaibold. Ersatzdelegierte sind Karin

Griesche und Ingrid Scharf.

       

Als Brechungsprüfer wurden Renate Oppermann und Hans- Christian Stein gewählt. Das

Mandat des Partnerschaftsbeauftragten erhielt Angelika Neugebauer, Internet- Beauftragter

ist weiter Ingo Hansen.

       

Alter ist kein kein Stillstand. Mit diesem Motto im Herzen sangen die Delegierten zum Schluss

das Brandenburg- Lied und fuhren selbstbewusst und ermutigt zu neuen Taten nach Hause.